Maimarkt 2

Ich berichte also (erst mal im Regionalteil und jetzt hier, wo wir unter uns sind) und enthülle uns Bloggern und Bloglesern die neuesten Erkenntnisse, wie die Profis das machen, die GEZ’ler. Vom gleichen Platz aus, den ich vorhin auch benutzte, jo es war gegenüber. Hey, die machen das, wie wir Blogger auch:
Erst mal bei Wikipedia gucken

dann bei google

und ab in die Mitte, das Band wartet auf Input. lol
Und in der Halle 1 schreibt die Redaktion der Rheinpfalz live vom Maimarkt.

(Ich orakele ins dunkle, was denn so genau…ohne jeden Grund, einfach so aus dem hohlen Bauch heraus) vielleicht über die Pommes in den Schlemmerhallen? Und ob da schon die Genkartoffel vom Limburger Hof mit verwurschtelt waren? Quatsch, über die BASF schreiben die ja nix schlechtes, einem Geschäftspartner pinkelt man nicht ans Bein, vor allem nicht, wenn man ihn im Sack hat, äh lieb hat, wie die Rheinpfalz die BASF. Man bloggt sich halt, oder? Ich hab nicht gefragt, man stört ja nicht, gell? ;D

Hallo Welt!

Direkt vom Maimarkt Mannheim ein Gruß vom Internetcafé des Stadmarketing Mannheim. Mir gegenüber sitz Theo Huesmann und surft auch. Ich werde noch berichten. Vom Zelt 20 habe ich vorläufig Anstand genommmen, dort sitzt gerade der Bundestagsabgeordnete Dr. Meister CDU…;-

ich melde mich wieder!

Wo arbeitet eigentlich der Juli?

Wenn am Himmel beinahe mehr Verkehr herrscht, als auf den Fahrradwegen, dann stimmt etwas nicht. Warum ist die Bahnfahrt Karlsruhe – Frankfurt teurer als ein Ticket Dublin-FF-Hahn? Aber MEIN Leben um die Ecke geht weiter und WIE, mit Blood Sweat & Tears auf den Ohren, von Heppenheim kommend sah ich die Sonne über Hüttenfeld verglühen, man sieht es ja und dann speisten da 16 Störche, keine 200 m weiter, heute so gegen 20:20. Auch Weitreisende, Flieger

Entlang diese gequälten Flüsschens. Der Weschnitz, rechter Nebenfluss des Rheins zwischen Neckar und Main. Im künstlichen Bett fließend. Das hat im Grunde bereits das römische Militär verursacht, um die gebrochenen Felsen aus dem Odenwald nach Mainz, Köln, Trier, Neuss oder Xanten befördern zu können.

Aber hey, ich habe 3 Tage Alters-Urlaub und es ist mir scheißegal, ob das das Wetter zum April passt, es ist einfach Fahrradwetter, gestern in Mannheim bei den Räubern

und heute bei den Störchen. Wie jetzt?

Ab in die Haia. Jo, der Witz mit den Störchen, jo…

Ach so ja, wenn das der April ist, der gerade seinen Job macht, wo arbeitet dann der Juli?

Neid

Also da stellt eine Nobelpreisträgerin ihren neuesten Roman komplett und exklusiv ins Netz und keiner der Web 2.0-Aktivisten fällt in Ohnmacht oder hyperventiliert oder brechen die Berater in Dauerjubel aus. Das ist ein „Work-inProcess“, Kapitel für Kapitel, Leute das ist für mich DAS literarische Blog. Ach so, da sind keine Amzon-Klicks-Dinger drauf, keine Werbung oder Sponsoren-Gedingse. Entschuldigung , klar. Na ja, ein paar Blogs kümmern sich doch darum.
Der Hoster war auch einmal ein großer, aber das wissen die meisten der Social-Netzler gar nicht mehr. Compuserve war DAS Ding sintemals. (http://www.elfriedejelinek.com/ ist nur der Host für einen iFrame auf die Compuserve-Server, wo dann die Navigation untergebracht ist. Scheinbar gibt es dann doch einen Sponsor, die Texte selbst sind alle hier gehostet: http://www.a-e-m-gmbh.com/) Man kann Jelinek mögen oder auch nicht, aber das ist alles sehr, sehr konsequent. Durch den Nobelpreis finanziell unabhängig geworden scheißt sie verzichtet sie auf den ganzen Rummel des Literaturbetriebs, düpiert ihren Verlag und schreibt mit der „Tricktinte des Internets“. Das ist ganz großes Rasendamentennis, wollte ich nur mal gesagt haben. Paul Jandl hat einen schönen Artikel dazu in der NZZ. Und der Rest des Feuilletons? Sehr still. Man will wohl auch nicht an ihre Rafsachen erinnert werden. Ich mag Jelinek als Literatin überhaupt nicht. Vieles ist mir da zu wirr. Aber sie ist konsequent. Ich fange an, sie zu mögen. Eine Nobelpreisträgerin schert aus diesem Geschwurbel des großen Literaturbetriebes einfach aus. Ein Klatsche für viele, auch und gerade für Grass, den anderen noch lebenden deutschsprachigen Literatur-Nobel-Preisträger oder den Walser, der immer noch hinter jedem Leser herjagt. Jo, wollte ich nur mal loswerden. Also Leute. Neid lesen!

T-Shirts und Barcamps

Schon witzig, das Leben. Irgendwie hatte ich bei diesen tropischen Temperaturen keine Lust auf Rad, also fuhr ich seit Zeiten mal wieder mit der OEG5 zur Arbeit und natürlich wieder zurück. Stand da ein junger Mann auf die 21:46-iger wartend, kauend und hatte ein T-Shirt an. Ich weiß, sowas kommt dauernd vor, aber hört weiter! Es war ein T-Shirt mit dem Aufdruck „barcamp Frankfurt“. So eins. Natürlich kannte ich das und ich fragte und erhielt Antwort. Ja, zum Bloggertreffen in LU wollte er kommen, konnte aber nicht und ja, die Kurpfalznotizen kannte er, der Genussblogger hat sie ihm beim Mittagessen gezeigt. Also ich bin dabei den Nutzen von solchen T-Shirts neu zu überdenken. Obwohl, einfach die URL täte es auch. Vielleicht am Hemdkragen, dezent für Ältere? :> Man kann dann sofort profunde Gespräche führen. Man kennt da den Blogger oder den, was DEN? Also nee. Wär doch was. Jetzt hab ich doch vergessen zu fragen, wie er heißt und wessen Blogges Kind er denn sei. Aber hat ja meine Karte…Nacht allerseits :>>

[update] Ich denke wir haben ihn gefunden.
Cordobo

Aua, Hilfe

Steffen hat mich mit einem Stöckchen getroffen. Nein, ich werde nicht verraten wohin. Aber leider hat mich mein Blogdoctor heute deswegen blogkrank geschrieben. Also kann ich leider nicht apportieren ausfüllen, äh selbst Stöckchen ins Sein werfen.

Und die Vertretung ist nicht geregelt. Himmels, Blitz aber auch, das kann doch nicht sein, wenn ich gerade stöckchenkrank bin, dass dann nix mehr beantwortet wird, kruzitürken, sorry, äh, halt den Umständen versprechend siehst Du mich…

Jo es ginge auch einfacher, aber ich mag keine Stöckchen und so als Para-Literat hat man. Quatsch… also vielleicht werde ich die 5 Module doch…

Wunder

Ich meine es ist jedes Jahr wieder sehr verwunderlich wie schnell den Bäumen Blätter wachsen. Das sind drei Wochen, das geht ratz fatz, wenn die Parameter alle stimmen. Der Winterweizen im Feld nebenan (hier wird es wohl nach 3 Jahren wieder einen Maiswald geben) steht im Augenblick wadenhoch. In spätestens zwei Monaten ist er abgeerntet, dann muss Herr Fasan, der mich nie näher als 30 m an sich heran lässt um ihn mit dem Handy fotografieren zu können (all die televergrößer Fotografierer schämt Euch) eine neue Bleibe suchen, wie jedes Jahr.

Albern

Diese Wissenheit ist albern. Die Wissenheit der Journallie und der nachfolgenden Schreiberlinge und Wirtshaus-Wissenschaftler, die ihr Wissen ausschließlich von eben jenen erhalten und weiter kolportieren. Heute zum Beispiel weiß fast jeder/jede was die CDU in Baden-Württemberg umtreibt, ob sie rechst-konservativer ist als die im Saarland oder all solche Sachen. Die CDU, als ob man eine solch große Partei kennen könnte. In ihrer Breite. Albern das. Wie das geheiligte deutsche Feuilleton, das den wichtigsten Roman kennt oder das beste Gedicht. Wie hätte je jemand alle lesen können um zu solchen Aussagen zu gelangen. Der Blogger, DIE Cellisten, die Band. DIE SPD hält zu Beck. Ja genau, die Gewerkschaft hört man allenthalben oder die Politiker. Albern sowas.

Vernissage, xing

Ein Bild hängt so hoch dort oben, weit weg von mir. So weit weg, wie der Augenblick, als es fertig war. Und jetzt erzählt er etwas und die Leute hören fast zu. Und das Bild hängt da oben, wie ein Stück von mir. Exakt dort an der Stelle pflege ICH oft zu sitzen und meine Gedichte zu schreiben mit dem Füller oder weil unter der Bank die Steckdose ist, für meine kleine Prosa auf dem Notebook. Ich werde das Bild im Nacken haben. Es wird meine Gedichte beeinflussen. In einem Rahmen, der meinem Großvater gefallen hätte und das Bild darin um Himmels willen nicht. Es passt aber. Es passt so perfide… ,-).

Es war schön darüber zu reden, die Müdigkeit zu unterdrücken, den Hunger rauszulassen. Es war schön eine Künstlerin kennen zu lernen, die auch und vor allem Handwerkerin ist, ohne dort stehen zu bleiben oder gar Hemmnisse zu haben, Kunst als Handwerk zu verstehen und umgekehrt. Sie wollen ihr Rathaus neu gestalten? No Problem, ich komme. Ihr Durchgang zum Hinterhaus ist zu düster? Wozu gibt es mich? Mit Laptop unter dem Arm um die HP lokal zeigen zu können (keiner wollte das, ich kannte sie ja schon aber immerhin, das Notebook war dabei samt Mappe und sonstigem) und ja, hängen wir halt in Viernheim was auf. Man xingt sich, gell!
Margret Weirauch hat eine Homepage. Was soll ICH über sie erzählen? Ich kenn‘ sie ja nicht, jo, das Stündchen. Guckt doch selbst 😉 Zu den Bildern werde ich noch viel Zeit haben was zu erzählen, wenn sie den Sommer über meinen Nacken bestrahlen, wenn sie was zu erzählen haben. Ich werde berichten.

Freinsheim

Ich war heute in Freinsheim ,was sich langsam herum gesprochen hat. Das ist ein schönes Städtchen. Mit fast vollständig erhaltener Stadtmauer und Kunststeinhauern (siehe Bild) und viel Wein, Kultur und und und doch. Schön mal hinzufahren, aber leben wie im Museum? Hhhmm, ich weiß nicht. Ich peile doch lieber für die ganz ferne Zukunft Mannheim an. Zum Leben. Nicht dass ich nicht wieder gerne nach Freinsheim führe, ganz bestimmt mach ich das, siehe hier. Aber dort leewe? Im Leewe net (Zitat Heinz Becker, der uns alle hier zietiert). Jeder wie er’s braucht. und noch etwas: Ich bin auch ein Volksblogger! Yeah!
Volksblogger, Pop-Blogger. Die KN-Blogger beginnen das Web 2.0 neu zu definieren. ;D:)):>

Para Werbung, Odenwald 2.0

Es ist so weit! Die großen und schönen Blogs streiten darüber, ob und wie Werbung auf Blogs generell oder überhaupt oder nur ein bisschen oder doch anders geschaltet werden darf/muss/soll oder andersherum. Der große Grimme Lobo droht sogar mit der Professionalisierung und irgendwie sollen alle Blogger, die keine Werbung haben nach Nordkorea praktikiert werden.
Was sollen wir kleinen Blogger denn tun, die absolut keinen Bock darauf haben für irgendetwas Werbung zu machen, deren Festanstellung soviel Geld abwirft, dass man sich die monatlichen Gebühren für den Provider leisten kann, ohne gleich die werten Leser dem Klickbezahler zum Fraße vorwerfen zu wollen?
Im Lockbuch hatte ich das ja schon angesprochen im Blogging Pseudo-Werbung, Para-PR, AGA!
und nun ist es umgesetzt! emMBee gibt es jetzt auch mit Para-Werbung. Damit meine Leser, die professionelle Umgebungungen bevorzugen dieses Blog auch mit Werbung lesen können. Natürlich mit keiner ECHTEN Werbung, sondern Parawerbung in L-Form, einfachst umgesetzt mit iFrames (man kann alles übertreiben, gell). Man muss natürlich aufpassen, bei Para-werbung (d.h. Werbung für nicht existente oder freie Produkte), dass diese Produkte entweder frei erhältlich oder nicht existent sind. Ich dachte mir daher, ich mache Werbung für frische Luft. Tätä zu erreichen hier. ist auch in der Navigation links verlinkt.

Knicks

danke für die Aufmerksamkeit. Live gedichte zu Ende. Ich geh jetzt rüber in den alten Bahnhof und ess eine Currywurst. Es ist mir egal, ob das politisch einwandfrei ist und genussaffin korrekt. Und dann ab aufs Rad nach Hessen rüber, der Schlaf winkt aus seinen Tassen, den der Kaffee ihm bereitete.