Beggablumme

Mein Beitrag zum 1. Viernheimer Freiwilligentag für Focus e.V., wie versprochen zum Download als PDF hier.

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Der hessische Rundfunk war da, Gott sei Dank hat man mich verschont. Die vorhergehende Gruppe wurde zurückgerufen und musste ihren Eröffnungssong 3 mal singen, weil der Regisseur (das ist der Herr hinter den roten Stühlen) irgendeine Homestory zusammenzimmern wollte für die Offiziellen des Freiwilligentages, aus der Stadtverwaltung und sonst woher. Keine Frage an den Veranstalter, ob das korrekt wäre, einfach zwischen rein und Regieanweisungen gegeben, den Zeitplan total über den Haufen geworfen. Die Kamera ganz nah an die Gesichter, wohl wissend, wie das aussieht, wenn man vorher nicht in der Maske war. Und das alles für einen was weiß ich wie langen Beitrag in der Hessenschau. Bleiben wenn überhaupt ein paar Sekunden übrig. Und dafür wollen die auch noch GEZ für meinen PC. Seufz. Sie werden noch lernen müssen, dass man nicht mehr zu den Halbgöttern gehört, nur weil man eine Kamera dabei hat und einen Staubwedel um das Micro. Nächstes mal mach ich das selbst und stell das auf Youtube, gell. :>>:>>
Aber dann waren sie weg, die Zuhörer (fast alle :D) auch und ich konnte ungestört den Mitgliedern von Focus meine Dinge vortragen. Man hörte zu und war begeistert. Es wurde gelacht! Es ist schade, dass der Herr Regisseur nicht hörte was ich vorgelesen habe. Ihr könnt es ja nachlesen, steht oben im pdf…;D;D;D;D

Erster Viernheimer Freiwilligentag

Nein, es geht hier weder um die freiwillige Feuerwehr, noch um das „shanghaien“ zu einer Freiwilligenarmee, noch ist das eine Versammlung altehrwürdiger Nobelpreisträger, die sich mit ihren freiwilligen Meldungen von vor über 60 Jahren zum Wohle ihrer Biografien outen. Wie sagt es der Viernheimer Bürgermeister Matthias Baaß auf der Homepage der Stadt?
Viele sprechen nur im Konjunktiv (man müsste…, man hätte doch…, das sollte man besser so…, etc.), ohne selbst aktiv zu werden. Doch am Freiwilligentag gibt es …. genug Gelegenheiten, selbst mal in die Hände zu spucken und etwas Konkretes für die Allgemeinheit zu machen.

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Das kleine Glück

hatte Ausgang, trieb sich wohl wieder in den Gedankengossen herum, wühlte hier in Erinnerungen, stachelt dort lodernde Gier, puschte Erfüllung. Wie füllt man Glück? Mit der Spicknadel der fetten Jahre läuft der Saft der Behäbigkeit die inneren Narben hinab, schließt die Krater, streichelt die Ängste hinunter, dort wo die Wahrnehmung mit der Scham schläft und Alpe zeugt. Eine Fülle abgelutschter Theorien trudelt im Rausch der Bedeutung durch die Alleen und bedeckt die Böden mit geknackten Nüssen. Die Nussknacker seufzen im Entspannungsbad, spielen mit zuckenden Muskeln ihre Arbeit in den Schlund der Zeit. Große Sekunden tanzen um die Tentakel des kleinen Glücks, trudeln die haarigen Zustände zu Zöpfen, brezeln sie auf blanker Haut. Da hast Du großes Glück gehabt dröhnt eben jenes und frisst auch dieses kleine Glückchen, wie all seine Geschwister von Anbeginn seiner Geburt. Dürr und ausgelaugt legte sich das große Glück darnieder zu all den anderen Katastrophen, Niederlagen, Unzulänglichkeiten und seufzte laut, gierte nach Nahrung und gebar eine neues Glückchen, säugte es mit den Spitzen abgekauter Gedankenblitze und schon bald hatte es Ausgang, das kleine Glück. Komm her bleib bei mir, hei kleines, Baby, stay with me, Montag ist erst morgen, hei Du, ja Du, komm, komm, komm mit mir.

Im Glücksfall

bitte melden.
Schreit Herr Peer Martiny da. Das Festival „Wunder der Prärie“ ist am Laufen . Mitten im Mannheimer Hauptbahnhof, stattlich Erscheinung, angenehme Stimme, kontaktfreudig. „Die Wiederbelebung der Kunst der Rede“ sollte dies sein. Hhhm. Reden kann er, nur, warum bleibt er bei Plattidüten? „Glück ist, wenn man kein Handy hat“. Jo. Der Festivalleitung empfohlen: „Wie wär’s denn mit mehr crossover?“
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