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Das Glück in der Zone

Mitten in Mannheims Flaniermeile, auf den Planken, die dieses Mal Bretter bedeuten, sitzen zwei Gestalten, ganz in weiß auf schwarzen Stühlen, mit einer Binde vor den Augen, die mit dem Wort: »Glück« beschrieben ist. Nein, keine Werbung für private Sportwetten, keine subtile Unterwanderung der Finanzminister via Lotto. Zeitraum_ex!t macht auf das bald beginnende Festival »Wunder der Prärie« (wir berichteten) aufmerksam.


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Nachrichten, nur Nachrichten.

Dreißig kleine Schritte dröhnen durch die Silberlinge, Bimbes leichtfüßt zwischen Berge, kein Dopig nötet.

Zwischen den Zeiten, die keinen Krieg gewährten, schufen wir Bomben und fliegende Drachen für Wadis und Häuserschluchten, keine Rast gönnten unsere Ichs.

Alle Ziele finden unsere Blitze, ziehen die fauchenden Drachen der Turbinen in das Sein der Erde, was kümmert uns Atem, was Liebe, was Not, Feuersbrünste raketen um die Betten. Freundin Tod kreischt laut, gackert geil, tanzt in Garben, spritzt Blut in allmediale Stumpfheit, für all die klotzenden Sofas, die so gerne sich fürchten und proleten, ihre nicht vorhandenen Söhne in Krieger zu schreiben und schon lange auch Weibchen, werfen sich den Öxperten zum Fraße, haben verlernt zu schreien, zu kämpfen und Blut zu lecken, lassen sich eintalken zur Nacht. Es leuchtet die letzte Schlacht um Gottes Öl, das er einst der Hemisphäre vermachte und den Völkern an den Rändern der atlantischen Meere, die tränende Götzen schon lange mit schwarzem Öl den Höchsten weihte.

Spenden fließen durch Heiler, Krawatten leuchten in kleine Schwarze, Äonen von Lächeln demolieren vor den Kameras. Ein Troll aus Irrwitz hüpft über Friedensparolen, singt die Weisen, die schon unsere Mutter sang, keinerhört die falschen Töne unter der Decke der dumpfen All-Besonnenheit.

Dreißig kleine Schritte dröhnen neu durch die Silberlinge, Bimbes leichtfüßt zwischen alle Berge, das Dope der schweren Narben keucht durch Ordensspangen.

Wieder zwischen die Zeiten, Power pointet über Beamer, wer oh Gott, den ich schuf, enteist den nächsten, den Krieg um die Wasser, die nicht mehr fliessen?

Und am Ende erschuf Gott sich neu, das Chaos zu beherrschen, trennte die Erde vom Wasser. Es juckte in allen Fingern und er wusste: Wieder würde er Menschen schaffen, lächelnd verbuddelte er das Neu, das Öl, das Schwarz, wie die Nacht und säte den Docht der Discounter, goß sich leichte Ordensspangen.

Ob sie wieder kreuzigen würden und Hexen verbrennen, bomben, vergasen und trotzdem sich lieben?

Gott aber lachte und schuf sich seine Göttin. Sie würde wettern, ja das war, was er brauchte.