Kitschen

Meine Sehnsucht
lässt die Füsse baumeln
über dem Balkongeländer
deiner Zimmer
hörts Du das leise
Seufzen im Wind

Ich schüre ein Feuer
für den Funken
der übersprang
als mich Dein Wort
berührte
Kinderfunken sollen
knistern im Wind

Dimensionen hallen
durch die Himmel Deiner Küche
schwingen uns in Laken
wirbeln uns zu Vögeln
frei wie die Hosen im Wind

das Stroh
auf dem wir lagen
zeugt neues Korn
ungedroschen steht es
wiegt sich im Wind

ich dämmere
auf Gedanken reitend
in die Glut jener Nacht
als sich unsere Worte fanden
und junge zeugten
im nestwarmen Wind aus Morgentau

Morgenjazz am Nachmittag

Ich war vergnügungssüchtig dieses Wochenende. Gestern Heidelberger Herbst und heute
Mannemer Mess.
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Nein ich war nicht Schiffe schaukeln, ich wollte auch nicht Sonntags einkaufen, obwohl ich hätte können. Ich wollte zum
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Morgenjazz, der endlich einmal aus Anlass des verkaufsoffenen Sonntags mittags war, womit der Mannheimer Morgen tunlichst auch kulturell die Wirtschaft förderte. Außerdem gab es Nachwuchbands, Newcomer, wohl alle aus dem Dunstkreis der Musikhochschule hier. Gut wars. 4 Stunden hörte ich mich besoffen an Jazz, wie schon Degenhardt einst tönte. HÖRTE, gell…

Also war da zuerst Blue Dolphin.
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Tief steht sie die Sonne


Es ist lästig in langen Hosen Fahrrad zu fahren und geschlossenen Schuhen, aber der September neigt zur Kühle dem Abend entgegen. Also beschloss mikel einen Schirm zu erstehen im Oberzentrum Heidelberg (nur noch 17 km entfernt dank neuer Abkürzungen), weil morgen vielleicht das Oberzentrum Mannheim mit offenen Sonntagsläden lockt und Jazz und so. Ich meine ich hätte das auch im hiesigen Zentrum erledigen können, bei 4 Minuten Anfahrt, aber was ist dies für eine Entfernung an solch sonnig-herbstlichem Nachmittag. Und so erstand ich im allseits geehrten Geschäft Woolworth einen Schirm für 2.99. Äh Euro. Ich pflege Schirme IMMER in Strassenbahnen zu vergessen, Tief steht sie die Sonne weiterlesen

Wunder der Prärie, Theater, Spreadsheets und ALPträume

Da läuft mir also einfach so ein Projekt quer vor das Fahrrad:

Wunder der Prärie,

Das Festival von Zeitraumexit in Mannheim. Einfach so. Die Presse von heute Morgen hatte ich wohl übersehen und dann stand die Tür zur Feuerwache weit offen. Und ich sah Häufchen und Säcke, von einer freundlichen Dame eingeladen. Säcke voller Rice.

Of All the People in All the World (Germany)
Stan´s Café, UK – Birmingham – interaktive Theaterinstallation
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Fahrrad, Flash und Säcke voll Reis

Eigentlich sollte es Sturzbäche regnen heute. Eigentlich, aber es war auch noch um 16:00 trocken, es ist jetzt noch trocken. Aber um 16:00 reichte es mir. Wenn es regnete wollte ich endlich den Einstige in Action Script schaffen, aber es blieb trocken und sonnig. Um 16:00 stieg ich aufs Rad um wenigstens nach Büchern zu sehen. (Spritspreise interessieren mich nur beiläufig, lol) Bücher über Software betrachtet Mensch von Welt bei Löffler Fachbuch in Mannheim, ehemals Hofbuchhandlung Löffler,

dort wo bereits Schiller seine Räuber verlegen ließ. (Das MUSSTE ich jetzt los werden. Also ich sah wohl Bücher,

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Die Bedienung dieser Geräte ist einfach.

Das leidige Falten des Stimmzettels entfällt.

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Wenn ich mir die URL des Bildes ansehe weiß ich auch, warum ich nie, nie, nie etwas mit Typo zu tun haben wollte.

Aber wenigstens etwas. Ich muss nix mehr falten. Ich kann also FALTENLOS wählen. Dass ich so was noch erleben darf.

Ob denn aber eine öffentliche Auszählungsparty stattfindet ist aber nicht bekannt. Na ja, dann halt nicht. Ob der EDV-Berater von Viernheim (siehe Denic.de) es weiß? HURRA, Apache läuft