Sommer, Fluten, Zeitenwende

Der Sommer ist zurück und mikel is on the road again.
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Heute wollte ich kontrollieren, ob der Neckar auch wirklich brav gewesen war, denn der ist auch ein elender Überläufer, die Hochwassermarken an den Ufern künden davon, aber dieses mal war alles ruhig. In Ladenburg

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Jan Ullrich, Weinheim

Heute morgen regnete es NICHT, dafür war das Fahrrad platt und ist es zur Strafe immer noch, also musste ich heute Nachmittag tatsächlich 2 Stationen weiter LAUFEN zur Strassenbahn, aber was tut man nicht alles für den Sport. SPORT? Ich lief also parallel zum Multring in Weinheim und erlebte hautnah die Ankunft dieser bescheuerten Werbeautos samt diesem seltsamen Menschen, der immer als ??Teufel?? verkleidet die Rennfahrer erschreckt und dann dieses elende T-Mobil Gebimmel dimmel-dimmel-dimm, das schon im Werbefunk unglaublich nervt. Wann endlich kann ich diesem Magenta – Konzern ganz entkommen, wann? Ich war froh dieser Kakofonie zu entfliehen, die gute alte OEG wartete an der Blumenstrasse. Zu Hause setzte ich mich dann vor den Fernseher und sah dem Rennen zu. Ich schaue Radrennen eigentlich nur dann, wenn mich die Landschaft interessiert, durch die das Galdiatorenfeld fährt. Und ich hatte die Sache voll im Griff: Jan Ullrich fuhr gerade Richtung Heddesheim (habt ihr gesehen wie hässlich Ludwigshafen drüben ist, ja?) und dann MEINER Hausstrecke entlang nach Muckensturm ( ca 800 m Luftlinie von hier) in einem derartigen Affentempo (ob das wirklich nur vom guten alten Training kommt?), dass man nur noch staunen konnte. Ich fuhr diese Strecke schon mit meinem OPA auf dem Lenker, kann das also beurteilen. (Übrigens, falls ihr zugeschaut habt, dort am Kreisel ist der Obst- und Weinhof Schröder, der nicht nur bombastische Erdbeeren und Spargel zu verkaufen hat, sondern auch köstliche Weine und Prosecco, äh deutschen Schaumwein, vom Apfelsaft ganz zu schweigen) Das war WIRKLICH schnell, meine Güte. Ja und dann zeigten sie auch wie er in Weinheim an MEINER Haltestelle Luisenstraße in die Mannheimerstraße einfuhr, obwohl die Ampeln ROT waren, lol, schön vom Hubschrauber aus gesehen. Es gab zum Schluss noch schöne Luftaufnahmen von der Windeck. Wer waren eigentlich die beiden jungen Damen, die den Jan bei der Siegerehrung küssten? Er hat nicht mal hingeschaut, ist wohl besseres gewöhnt, he? Ich werde übermorgen im Geschäft fragen, erwähnte ich bereits, dass ich morgen frei habe?

Speyer, Deutschland!

Weil es so schüttete verzichtete ich auf das Fahrrad und benutzte das 24plus Ticket von gestern. 40 km. Speyer.

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Wieder eine solch alte Stadt. 10. v. Chr. Römer, Germanen, Franken, Salier, Gang nach Canossa, Bernhard von Clairvaux hat von hier aus mit diesen Hasspredigten den zweiten Kreuzzug gestartet. Rudolf von Habsburg

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Bligger, tief im Odenwald

Es ging los, ohne Schlenker dieses mal, schön unten in der Ebene, die Unterarme auf dem Lenker, Rudi Altig Blick nach vorn, bis Handschuhsheim und dann links ab, Richtung Mosbach rechts des Neckars flussauf. Zunächst mit voll ausgefahrenem Gedankenschirm, weil direkt unterhalb des Philosphenweges fahrend. Heidelberg bleibt auch rechts liegend, die Altstadt meine ich.
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Immer stur gerade aus, bis Neckargemünd.
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Der Odenwald wird höher und rückt bereits dichter an den Fluss.
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Und dann beginnt einer der schönsten Radwege, die ich kenne, ok, ALLZUVIELE kenne ich nicht. Es ist der alte Treidelpfad, ausgebaut zum Radweg, zuerst sieht man oben die Feste Dilsberg
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aber die ist eine andere Geschichte, ehrlich. Und urplötzlich sieht man das Schwalbennest
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Der Garten und die Feine

Heute zog es mich direkt an die Bergstrasse, die Dörfer drüben, die Viernheim direkt gegenüberliegen. Hohensachsen, Lützelsachsen, Großsachsen (niemand weiß genau, ob das wirklich Sachsenansiedlungen von Karl waren), Leutershausen bis nach Schriesheim. Der Garten der Bergstrasse.
Streuobstwiesen

Reben (hier Burgunder im Lützelsachsener Rittersberg)

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Burg = Weinheim

Schwere Wolken dräuten, der Vorhersage folgend. Also ließ ich den Drahtesel im Stall, zog lange Hosen an, steckte Schirm und Pullover in den Rucksack, nahm den Hund an die Leine und stieg in die Strassenbahn, wie sonst jeden werktätigen Morgen auch. (Chica LIEBT es Strassenbahn zu fahren.) Ich arbeite seit 29 Jahren in einem touristisch hochgesegneten Ort. Zwei Burgen, ein Schloss, exotische Wälder, Schlossparks, Mittelalter, Kultur, viel Geld und Wein, das ganze Spektrum. All das so alltäglich, dass es nicht lohnenswert scheint darüber zu schreiben. Ich muss doch mal Frau Noll befragen zu dem Thema. Also Weinheim war das Ziel. Die Burgen hinauf, hinauf.
Zur Windeck

und dann zur Wachenburg
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Es sind letztendlich nur 200 Höhenmeter, aber sehr bald wird die Aussicht in den Rheingraben spektakulär, kann man nicht nur die BASF, den Donnersberg, den Taunus und die beiden oberrheinischen AKWS Biblis und Phillipsburg in der Ferne erahnen, das ganze Gebiet der Metropolregion sozusagen.

Ja und dann kommt sie, nach einigen Metern serpentinegelaufe mein Akronym für Burg.
Die Windeck.

Eine Ruine, ja und? Burg = Weinheim weiterlesen