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Josef der Arbeiter: Pfingsten
30.04.2010 16:30:35zum katholischen Feiertag "Joseph der Arbeiter" am morgigen 1. Mai (katholische Arbeiter als Heilige gibt es sonst wohl nicht, warum wohl sollte sich jeder selbst einmal fragen) einen älteren Beitrag nach oben geholt. Er hat einige Relevanz in der derzeitigen Debatte, auch wenn es nicht gleich so aussieht. Katholische Kirche und glücklich gelebte Sexualität sind schon immer zwei Paar Stiefel.... Und es finden auch dieses Jahr wieder Maiandachten statt, kennt jemand Joseph's Andachten? Eben... Tölpel der, Arbeiter und gehörnt
Jetzt feiern sie den auch noch öffentlich. Mit zweitem Feiertag. Ich fasse es nicht. Es war nie ganz einfach, aber sie war so schön, meine Maria und eigentlich war ich ja auch schon zu alt zum Kinder machen, sie wissen ja, wie das war, vor Viagra, also hab ich das mit der unbefleckten Empfängnis als marrige-agreement dahingenommen und diesen Geist als Vater. Ich kam ja hinterher nicht zu kurz, wenn es mich plagte, sie wissen schon was ich meine, wie bitte, "wie" wollen Sie wissen? Na, wenn sie das nicht wissen, dann schicken sie mal ihre Frau vorbei, ich zeig's ihr, seit ich durchgeistigt bin, hab ich sogar noch 2 oder 3 Tricks mehr drauf, so halbkörperlich musst Du Dir schon was einfallen lassen. Also, ich bin da ja sehr tolerant, auch was diesen Lausebengel anging, der selbst nach 3 Jahren Lehre immer noch nicht den Hobel von der Säge unterscheiden konnte, wie auch, wo er doch den ganzen Tag mit diesen Spinnern von Essenern herum hing, die ich zu meiner Schande auch noch ins Haus brachte. Mit seinem Geschrei gegen die Besatzungsmacht war klar, was kommen musste, nach den inneffektiv genutzten Wundern, die wir so oft geübt hatten, naja, die höchstmögliche PR hatte er nicht drauf, ich bekenne mich da schon schuldig. Nur die Weinumwandlung aus diesen Krügen mit eingedicktem kretischen Wein hatte was, aber da war ja auch Maria in der Nähe, weiss der Teufel warum. So, da steh ich nun und bebe nach 2000 Jahren immer noch vor Zorn. Sie feiern Pfingsten, den Geist, der jetzt heilig sein soll und damals Maria bumste, ich hab ihn kennengelernt im Himmel, ja. Er spricht nie mit mir, lächelt nur sanft durch mich hindurch und streift dabei mit den Flügeln an Marias Brust herum, und wie verknallt sie ihn anschaut. Es ist zum kotzen, ehrlich Jungs, man könnte schwul dabei werden, aber bei DEN Heiligen, die sie heutzutage abliefern, nein Danke, außerdem bin ich hoffnungslos heterosexuell, aber weibliche Heilige sind immer Jungfrauen, wenn sie verstehen, was ich meine. Ich bin wieder auf der Erde und werde diesem Geist den Hahn von hier aus abdrehen, was mir sicher nicht schwer fallen wird, es wird keiner merken, dass er fehlt, wer braucht schon Geist oder so.....
Dass mir keine Klagen kommen : mein Name samt Copyright : Joseph aus Nazareth, richtig schreiben konnte meinen Namen eh noch keiner von Euch Christen.. äh, nein, kein Nachsatz und keine Solidaritätsadresse von falscher Seite nicht, nein Mehmet, Du auch nicht, selbst wenn ich Dein Urvater sein sollte, wie meinst Du, nein, ich werde nicht aussagen Du wärst der Nachkomme dieses Geistes, nein.... leckt mich doch, warum versteht mich bloß keiner, Maria, warum, warum ?
Scheiß Geld
28.04.2010 19:45:17Irgendwann werde ich einen Monat lang nur ekelhaftes Bier von Deutschlands größtem Discounter trinken. Wasser, Brot und selbst gebasteltet Obadzda mit vorgebackenem Brot verzehren. Ich werde zu Fuß gehen, kein Fahrrad benutzen.
Noch nicht einmal mehr Schokoladenpudding werde ich zu mir nehmen, den ich eigentlich nur verzehre um damit die Fresspäpste zu ärgern, die „Haut die Cousine" tagtäglich durch die Gazetten leiern. („Üch nöhme nur kaltgeprösstes Olüvenöl der ersten Prössung aus Casta-la-Manchmal zum Schmüren meiner quütschenden Türen".) Wenn dann dieser Monat um ist, werde ich keinesfalls sofort zum Libanesen rennen, um mich an all den orientalischen KusKus-Dingsen zu verlaben, nein, nein. Ich werde all das nicht verfressene Geld in 5er Scheinen abheben und damit eine Fleckchen meines Gästeklos tapezieren, darüber Folie kleben und tagaustagein das Gedicht des Tages ( je nach Verdauung und Bläschenbefindlichkeit auch öfter) mit abwaschbaren Edding darauf veröffentlichen. Dieses Scheißgeld mit meinen Gedichten zieren. Damit endlich mal was gescheites d'rauf steht. Damit nichts falsches aufkommt: Man kann meinen Klo weder mieten noch kaufen. Es darf auch nur ordentlicher Besuch drauf. Straßenbesucher nur in dringenden Fällen und meinen regulären Besuch suche ich mir sorgfältig aus. Man darf dann auch beruhigt Scheißgedichte sagen. Ist doch was, oder?
Und für größere Aufgaben: hat jemand 'ne Milliarde für mich?
Die Froschkönige, ein Mutationsmärchen, gepresst aus gelben Quellen.
27.03.2010 21:48:49Am Teich, der von den nicht immer gut geklärten Rinnsalen gespeist wird, die der schön bepflanzte Abfallberg des örtlichen Brötchengebers entläßt, sitzen des Nachts die Frösche und quaken. Jeder von ihnen war schon einmal König und mutierte wieder ins Off, ins Froschsein als solches. Sie wurden einfach an die Wand geklatscht und wurden so wieder zu sich selbst. Traurig sitzen sie im stinkenden Wasser, rauchen Seerosenstengel und trinken direkt aus dem Rinnsal, wenn es anfängt nach Isopropanol zu riechen. So gegen Mitternacht, wenn die aktiven Könige schlafen wollen, weil sie zur Frühschicht müssen und vorher noch des lebenserhaltenden Kuss ihrer Königin bedürfen, beginnen sie ihr Leid zu klagen, wie sehr das Klatschen weh tat, wie sehr sie sich nach einer Prinzessin sehnen und ihrem Kuss. Nur Joe, der Platzfrosch quakt im tiefen Bass: Ich bin ein Frosch und bin es gerne, will gar kein König mehr sein. Jede Nacht kommt eine Prinzessin und küsst Joe, der genießt es, zieht die Prinzessin ins Wasser, niemand kann genau sehen, was er da macht und bleibt doch ganz Frosch. Weinend geht die Prinzessin, begleitet vom melancholischen Quak der anderen Frösche zu ihren Schwestern, die auch weinen, weil ihr Frosch sie zwar küsst, aber kein König mehr wird. Langsam schwimmen sie auf ihren Tränen in den Schlaf und träumen von mächtigen Königen im Ober- wie im Unterleib. Am Teich stummen die Frösche im Laub und träumen von willigen Prinzessinnen und weichen Mündern und Sonstigem. Nachts dann wieder beginnen die Frösche zu quaken und eine Prinzessin macht sich auf ihren Weg zu ihrem Joe.
Ursprünglich für das Blog99 konzipiert, stelle ich es nun hier ein, weil es so gut zu MAF Räderscheidt's daily painting passt, einfach so. Also hier klicken um ihr Bild zu sehen und dann weiterlesen und nichts hatte miteinader zu tun.... lol
Ich helf Euch Tiefgang (von Fischen vielleicht)
23.03.2010 19:21:55..Schwanz vielleicht, aber kein Tiefgang. Klar hab' ich sowas nicht. Tiefgang. Wieso auch. Ich bin ein Flußpirat. Lebe von den Dioxinen und hydrogenen Eiweissen, die ihr mir spendet, in diesem Fluss aus deltaweiten Zeitläufen. Euren seichten Gewässerchen, die ihr nur ertragt, wenn sie betoniert sind über den alten Römerstraßen. Wozu da Tiefgang entwickeln? Luftig leicht surf ich auf den kohlenschwarzen Fluten, die eisige Winde an diesem Scheissfelsen vorbeitreiben, den schon dieser Heine mit Playmatefiguren verblondete, nein ER konnte ja nix dafür, das war der Silcher, der die Männerchöre damit alkoholisierte und den 2. Bass nach der Singstunde und dem 12 Pils sich büßen ließ. Tiefgang erwartet ihr von mir? Warum von mir? Damit Eure Seelchen tauchen können, die Schönheit der Herzattacken und ihrer Seelpferdchen am Riff aus meinen versteinerten Sünden suchen und nicht finden können? Wartet ihr auf den Hai meiner zuschnappenden Empfindlichkeit, der die verweichlichten Tränenhaufen recycled ? Erzählt mir nicht, ihr würdet auf mein Schwanzzucken warten, das ich so liebe und in letzter Zeit so stark ver....
8. Jul 2003
Beförderung
12.03.2010 10:24:12Ich bin befördert worden. Mann(in) hat mich befördert. Dorthin, wo dicke Luft, als dünn bezeichnet wird. Ein Beförderung hatte ich mir schon so lange gewünscht. Ich wollte befördert werden, seit ich denken konnte, aber das war schon Jahre her, die letzte Beförderung. Gefördert durch so manche, auch öffentliche Hand, wurde ich gefordert und befördert. Nach Tarif und Vertrag. In höchsten Kreisen wohlwollten Greise meine Förderung. Ich wurde befördert, nach einschlägigen allgemeinen Bedingungen , auch AGB (alle Gäste werden befördet) genannt. Ich hatte mein Beförderungsentgeld zurecht im Auto-Maten dokumentiert, anheischig der umgehenden Berförderung und -sie wurde mir zu Teil.
In der Linie 5 zwei Waben lang. 10 Minuten Straßenbahn. Beförderung tost in meinem Leib. Beförderung.
Angeln drehen sich, die Abend Nachrichten
04.03.2010 18:25:23Der Drehpunkt angelt, spucken die Menschen aus den Fischen. Selbst Herr Battels quietscht den Rost unter den Zehennägeln hinaus. Der Angelpunkt dreht sich, jubeln die Schweine, die im Netz nach Schlämmen suhlen. Die Kinder der Oligarchen, Monarchen und anderen Archaikern spielen selbstvergessen in leeren Zementsäcken, die Klone der Kanzlerin für sie blasen. In den Windkammern unter den Bohnenstangen ficken Tornados streichelnde Tsunamis, die schon längst keine Tränen mehr treten. Judas hatte schon lange die Silberlinge zurückgebastelt, er handelt jetzt mit Gold für Zyklopenzähne. Die Riesen aus dem Münsterland verstecken sich unter den Röcken der Zwergenpriester des Kraichgaus und kauen die Bernsteine aus dem Jura weich, das sich in Kalk zurückstudiert. Prinzessinnen aus reiner Fastennacht kegeln mit den Hoden der Elfenräte, ratet mal, wer sich zu Kegeln richtet.
Das Wetter findet erst wieder in drei Wochen statt, wenn sich die Autobahnen aus der Reha rollen. Ich träume mir Pupillen in die Brust, jenseits der Warzen.
Mystilene
26.02.2010 10:13:29Ein herrliches Grau stieg von der samten Schw?rze des lieblichen Teers langsam in den Qualm des ersten Tageslichts. Aus den Gullys wucherten bereits die Wohlgerüche der Oxidenz und langsam begannen die Schatten zu erwachen, bereit auch heute wieder zu k?mpfen. Doch zun?chst sogen sie an den Gullys, reckten die verschleimten N?slein rotzig in den Wind, wirbelten sich durcheinander, zeugten die Jungen für die Nacht, die wieder kommen würde, die alles verschlingende Big?tterin, die schattenlose Mystilene. Ohne Kommandos, Befehle, lautlos formierten sie sich und warteten. Gnadenlos, ohne Emotionen, mit ausgeschalteten Geschlechtswerkzeugen harrten sie der Dinge, die da kommen sollten. Millisekunden, Sekunden, wenn es denn sein müsste sogar Minuten. Sie wurden nie entt?uscht, der Feind kam jeden Morgen, seit Jahrtausenden, so auch heute. Zwischen den Betonplatten hatten die Vollender Zwischenr?ume gelassen, für das B?se, ewige Prüfung für die Schatten, die allumfassende mystische regenerative Mutation des unewiglich Seienden. Ein kurzes Flackern nur, aber die Schatten wussten. Das Grün bahnte sich seinen Weg durch den Beton dem Licht entgegen, grünophyllte den Leben spendeten Stickstoff ihren Herrn entgegen. Und die Schlacht tobte wie jeden Tag , Reifen um Reifen, Auspuff um Auspuff und doch siegte das Grün wie selbstverst?ndlich jeden Tag, sprengte den Beton drei my-Meter mehr. Doch die Schatten feierten ihre Niederlage mit der untergehenden Sonne, sie siegten in die Nacht, wie jeden Tag, l?sten sich auf, wie das Grün in der Nacht. Dreizehn Kerzen flackern drau?en am Fluss zur Nacht, lachen sich Schatten aus den Jungen für das n?chste Theater, drinnen im Tag.
Päckchen
20.02.2010 16:01:47In diesen dicken Regenwolken, die von Atlantik, Salz und frischem Wind erzählen, stecken meine Gedanken. Ich spende sie der Menschheit, nicht dass sie gebraucht würden. Nein, niemand muss sie annehmen, man kann sie getrösteten Mutes weiterleiten, in die Mülltonne kippen, ganz wie es dem werten Herrn und Frau Gehirn genehm. Gedankenspenden sind der Hit der Saison, niemand kann sich dagegen wehren, so wenig wie gegen die Sommerhits, die bestochene DJeis in den Radiostationen jahrjährlich generieren. Die Uno rief zunächst dazu auf, hoffte sie doch liberale und tolerante Gedanken allen Menschen zur Verfügung stellen zu können, auch und gerade in den Diktaturen dieser Welt. Wussten sie schon, dass reine Gedanken sprachlos sind? Bar einer herkömmlichen Menschensprache, die über die Zungen wandern müssen? Die Menschen machten sich Gedanken, in den Fernsehstationen gerannen die Spezials durch die Mattscheiben, die Zeitschriften gaben Anleitungen zum verpacken, sogar die Rolling Stones und das Orchester der Mailänder Skala, samt dem Fanclub von Che Guevarra machte mit, zeigte, wie man Gedanken packt und in der Luft frei setzt, an diesen magischen Punkten, die der Mufti von Kairo, der Oberrabiner von New York, der Papst und der Bischof von Canterbury zusammen mit Fidel Castro in die Wiesen und Haine der Welt gesprochen, gebetet und polemisiert hatten. Aus der Bevölkerung des Planeten streckten die Nachfahren der Schamanen ihre Nasen in den Wind und hielten sich bereit die Gedanken aufzufangen, zu entpacken und allen zur Verfügung zu stellen. Für drei Wochen standen die Kriege still, selbst die Lobbyisten in Brüssel, Washington, Paris, London und Berlin lächelten öfter und dann geriet der erste Geheimndienst in Panik. Er packte geköderte Gedanken aus der Desinformation und Agitation in manipulierte Gedankenpäckchen, alle anderen Agenturen, selbst die kleinste Geldwäscherei und Werbefuzzerei spielten nun mit. Nach weiteren drei Wochen hatten die Regierungen, Verbände und die üblichen Hintergrundfamilien die Sache wie üblich in der Hand, die Gedanken waren in nichts mehr zu unterscheiden von den Werbe- und Nachrichtenmanipulationen, die täglich in unsere Köpfe geblasen werden. Glücklich hauen sich die Soldaten wieder die Köpfe ein, die Fanatiker pflegen ihren Hass und den Rest hat die Melancholie der Resignation wieder ergriffen und sie pfeifen selbst im Winter noch den Sommerhit der Saison. Ich packe weiterhin fröhlich meine Gedanken und puste sie in die Luft, gebe sie frei zum kopieren, liege nur ganz wenig von den üblichen entfernt, nur so weit, dass man sie noch als meine erkennt und gebe sie frei zum kopieren und eigene ausgeben. Es ist mir egal, ob das nutzlos ist und ich deshalb keinen Schekel, Euro, Dollar, Taler, Denar oder Lira verdiene. Ich kann nicht mehr aufhören, die Gedanken springen von selbst in ie Päckchen, so wie in dieses. Gefällt es Euch, wollt ihr es weiter schicken, in die Wolken, die von Atlantik, Salz und nur leichter Freiheit beim Wein erzählen?
DIESER Text unterliegt keinerlei Beschränkungen, er darf frei kopiert werden, weitergesponnen, zerstückelt, remixt. Er ist frei, wie es selbst Vögel nicht sind. Er muss bei der Weitergabe auch nicht meinen Namen tragen. It's free. Enjoy!
Die Geschichte von einem Christkind, St. Martin, Nikolaus und der Liebe.
24.12.2009 10:44:25
St. Martin saß glasigen Auges in dieser Pinte kurz vor 5 Uhr morgens, sein letztes, schales Bier stand nur halb ausgetrunken vor ihm. Eher belustigt denn schockiert sah er zu, wie der Nikolaus herzallerliebst das Christkind abknutschte, mit den Händen überall, außer in seinem Sack. Seit 2 Stunden saßen sie jetzt hier, völlig abgekämpft von der schweren Arbeit als Heilige, Gutmenschvorbild und Xmess-Stresser. Nach dem Ende des eigentlichen Adventsgeschäftes war es besonders schlimm. Die trüben Dezembertage vergehen kaum, nach dieser völlig bescheuerten Zeitumstellung, wenn die Abenddunkelheit das Gemüt wie ein Virenhaufen befällt und der zweite Feiertag, samt anschließendem Urlaub noch so Fern ist. Da tat es gut, wenigstens gemeinsam abzuhängen. Seit Jahrhunderten gönnte er sich diesen Luxus, im letzten Quartal, zusammen mit Nikolaus, diesem Schwerenöter, der immer hübschere Dinger zu seinen Christkindchen machte. Seit ungefähr 120 Jahren ging er ihnen auch an die Wäsche, vor 40 Jahren wollte er sogar heiraten, aber der Alte ließ es nicht zu, sein Zölibat gelte auch als Heiliger weiter, na ja, man weiß ja, was dann kommt.
St. Martin als ehemaliger Bischofskollege von Niki wusste, wovon er sprach. Er hatte diese Saison mit einer Verkäuferin für Laternen angebandelt, was ihn immer noch ein Grinsen abrang, wusste sie doch nichts von seiner Identität, er freute sich sehr auf den heutigen freien Abend, den er in ihrem Bett zu verbringen gedachte.
Er tatschte Nikolaus auf die Schulter und dem Christkind auf den Hintern : "Auf lasst uns gehen, die Haia ruft". Das Christkind zog den weißen Bart von Nikolaus aus seinem Dekolleté, gähnte herzhaft und murrte: "Das sach ich schon seit einer Stunde, komm Alter, nach dem Gefummel brauch ich das jetzt oder mindestens ein Bett unter dem Hintern". Es kreischte gackernd auf, als auch Nikolaus ihrem Hintern Respekt zollte und sich ächzend erhob, die Last der 1700 Jahre in den Knochen. "Also denn,in einem Jahr, in alter Frische, dann geht der Scheiß wieder von vorne los".
Das Christkind bekam große Augen und sprach: "Nein, heute lieben wir uns, wir zwei und Martin Christiane auch, den lieben langen Tag, samt der heiligen Nacht ". Der Nikolaus vergaß weiter zu grinsen und bekam Augen, wie vor 1800 Jahren, in Erstaunen aufgerissen und hörte weiter zu. " Diese Liebe geben wir dann weiter, feucht, heiß, urmenschlich und deshalb göttlich, endlich mal göttlich und alle geschlechtsreifen Menschen werden sich lieben wie wir , in dieser heiligen Nacht". Martin wollte laut lachen, bis ihm das Bild immer mehr gefiel und er ihm verfiel.
Nikolaus dachte nur kurz an den Chef und dann an die kommende Nacht. Und die vielen Menschen, die sich lieben würden. Es würde ein schöner heiliger Abend sein, der beste, seit 1000 Jahren. Er betrachtete voller Achtung dieses Christkind 2009 und bestellte zum Abschluss noch eine Runde roten Secco aus Lützelsachsen. Stumm stießen sie an und wussten, dass die restlichen Jahre hier vergnüglicher sein würden. St. Martin hatte den Verdacht, dass der Alte sehr wohl Bescheid wüsste, wenn er sich so das Christkind ansah. Und prompt zwinkerte es ihm zu und sang ganz leise "Halleluja alle Welt , liebt euch ihr Christen aller Orten, Gloria in exelcis..."
Josef, dem Wirt vom Beichtstuhl wars auch so recht, der Umsatz würde auch mit Secco stimmen und er betrachtete zum ersten mal seine schon ältere Nacht-Bedienung mit neuen Augen und freute sich auf morgen, auch wenn er weder an das Christkind samt den anderen zwei glaubte. Maria schaute ihm mit Augen, die schon so manche Auferstehung sahen, in die seinen, bis alles weihnachtlich erstrahlte.
Rüssel so blau, Einhardt, mein Einhorn
14.12.2009 21:40:53Mein Einhorn hat einen blauen Rüssel. Ich weiß es gibt keine Einhörner, schon gar nicht mit blauen Rüsseln. Ich weiß, das klingt alles zu sehr nach Boulevard, nach Lügenzeitung. Dennoch hat mein Einhorn einen blauen Rüssel. Es ist ein schöner Rüssel, faltenfrei und in reinstem kobaltblau gewachsen. Wenn das Einhorn... Nein, es ist schon lange nicht mehr das Einhorn für mich. Einhardt. Mein Einhorn heißt Einhardt und ist ein Zwitter. Wenn Einhardt also seinihren Rüssel, nein, nicht das eine primäre Geschlechtsmerkmal ist damit gemeint, obwohl auch dieses allerliebst gewachsen ist, wenn auch nicht blau, sondern pink, wenn Reinhardt also seinihren Rüssel schwingt, dann bebt am grauen Himmel der Sommer, selbst bei tiefstem Frost. Die Wolken gebären lächelnde Nebel, die nur noch ganz wenig ätzen, sauer wie wir sie schufen.
Die Schar beiger Mäuse, die Einhardt immer folgte, geriet dann in Verzückung und sie priesen ihren FrauHerrn. „Gelobt sei der Rüssel im Gender“, psalmodierten sie und Einhardt verdrehte dann die Augen, es störte ihnsie sehr, gottähnlich besungen zu werden, aber ersie liebte nicht nur mich sondern auch beige Mäuse, eigentlich alles Getier und so ertrug ersie das Gepreise. Reinhardt glaubte nicht an Gott, auch nicht an Götter. Wie sollte ersie auch. Kann man sich ein religiöses Einhorn vorstellen? Absurd die Vorstellung, wenn nicht alle Religion absurd wäre, betrachtet man sie nur von außen. Trotzdem ist das psalmodiernde Mäuse-Gloria allerliebst anzuhören, man muss genau hinhören, schwingt doch Einhardt seine Rüssel nur in der Nähe tosender Autobahnen, ersie erwartet immer die Ankunft. Nein, nicht den Advent, ersie ist nicht religiös, nicht wahr.
Er wartet auf sein Pendant, wie heißen zwittrige Geliebter? Es sollte ihm an DIESER Autobahn begegnen. Einhardt wusste nicht so ganz genau, ob sein Pendant denn auch zwittrig wäre, aber er war ja flexibel, auf alles eingestellt, wie sollte man das als Zwitter anders sein, ersie kannte noch nicht einmal eine Farbe, noch ob da ein Rüssel auf sieihn warten würde. Aber wie seinihre Menschenschesternbrüder wartete ersie jetzt schon so lange, dass er fast vergessen hatte warum und wozu. Das Warten an sich war der Zweck, nein nicht der Weg. Kein Ziel, nein, Einhardt war InDichter, seit wann ist Dichtung gezielt? So schön der Rüssel, so blau.. Ersie liebt mich, wie auch die beigen Mäuse und alles Getier. Ich streichle zärtlich seinen Rüssel und warte mit ihmihr. Nur den Rüssel, so blau, nur den. Wir träumen und warten..
Nein, ich heiße nicht Gordot, ach wie gut das niemand irgendetwas weiß. Wir warten auf die Ankunft, nein es ist nicht Advent. Rüssel so blau, in der Sonne der Nebel.
Auch eine Elfe muss mal Pipi
22.11.2009 20:30:15"Auch eine Elfe muss mal Pipi", sprach Gerdlinde unbedacht, als die Eflenfee Pusta Bluma auftauchte. "Dann mach mal", sagte sie. Vor Erstaunen musste Gerdlinde urplötzlich nicht mehr. Die große aufgeklärt-abgeklärte-emanzipierte Frau, die schon 1975 für die Abtreibung demonstrierte, saß einer Elfle gegnüber, auch noch einer Fee. "Du kannst schon mal", sagte sie. "Danke", nickte die Elfe, und ging. Frau hörte das Wasser der Spülung rauschen und die Elfe streckte ihren Kopf zur Tür heraus. "Hast Du mal 'ne Binde?", fragte sie. Gerdlinde konnte nur noch nicken und den Beutel zur Tür durch reichen. Jetzt menstruierte sie sogar mit einer Elfe, es wurde immer chaotischer. Die Elfe kam aus dem Bad, ging zum Schrank und genehmigte sich einen Grappa. "Das hab ich jetzt gebraucht", ginste sie. "Meinen 3-Wünsche-Sack hab' ich in der Tosacna vergessen, den Goldstaub diesem Jüngling hinter Verona geschenkt und den Feenstab in einem Restaurant in Basel stehen lassen, wenn meine Chefin das erfährt, ist für die nächsten 4 Wochen Schluss mit 'rumelfen, dann steht Goldstaub waschen auf dem Programm." Sie winkte , sprach : "Danke, nächstesmal komm ich mit "3-Wünsche-Sack wieder", und verschwand durch den Monitor des Rechners.
Gerdlinde kippte auch einen Grappa, und schrieb erstmal eine Exposè zum Thema : "Die Normalität des Jenseitigen in der Ideenskala von Bloch". Es wollte aber nicht so recht flutschen, sie dachte mehr an Jünglinge in Verona, Basler Restaurants und was sie sich wünschen könnte. "Auch eine Elfe muss mal Pipi", sprach sie , wartete ängstlich ein paar Minuten und ging dann aufseufzend zum Bad.
Wunder
21.11.2009 18:23:35Irre ich mich? Geschehen heute keine Wunder mehr ? Genau. Keine. Garkeine. Ich wundere mich immer wieder, dass heute keine Wunder mehr geschehen. Irgendwann muss das aufgehört haben. Früher gab es immer Wunder, liest man allenthalben. Warum heute nicht mehr? Es muss etwas wunderbares sein, ein Wunder erleben zu können. Wie erkennt man eigentlich Wunder? Gibt es da Spezifikationen, Kompatibiltätstest, Qualitätsmanagmentsyteme, Zertifikationen, Audits ? Es kann doch nicht ein jeder Kreti sagen: Das ist ein Wunder.
Es gibt klar doch: Wunderfälscher, Scharlatane, Dumme-Leute-Verarscher, was haben wir gelacht.
Davon sei nicht die Rede, sondern von ernsthaften Wundern. Mich wundert zum Beispiel immer wieder, dass ich morgens trotzallem immer wieder erwache, dass es tatsächlich irgendwann immer wieder Sommer wird. Ich bewundere den Weg dort hinten, kurz vor der Autobahn, mit seinem alljährlichen Erblühen der grün-weißen Brenesselverhauen, aber das ist auch nicht das Wunder. Das Wunder ist die Autobahn, dass sie noch keiner gesprengt hat, nur um das Geräusch los zu sein, endlich wieder die Frösche am Bach nebenan in aller Klarheit singen zu hören.
Es ist für mich ein Wunder, dass noch kein Niemand nicht die subalterne allfarbige Berufs-Politikerkaste aus Juristen, Lehrern und allesfarbigen Betriebswirten von den Fleischtöpfen der Diätenpolitik vertrieben hat und die Lobbys zu Sitzgruppen reinkarniert. Das wären Wunder, wer spricht von Spontanheilung, wer spricht davon, dass Beine nachwachsen, wer spricht davon, dass endlich der mir redlich erwünschte Lottogewinn auf mich silbert. Es wäre doch ein Wunder, wunderte ich mich nicht.
Ach wie so öde, dieses Twitterdings, eine Zeitung von der Brücken-Saar
05.11.2009 11:20:14In der Saarbrücker Zeitung stand ein reichlich dämlicher Artikel eines blasierten Redakteurs, der sich die Mühe machte persönlich zu twittern und heraus fand, dass ihm das alles nichts sagt. Ich las es in meiner Twitter-Timeline (so nennt man im engelländlichen Twitterland die Auflistung aller „Tweets“ meiner „Follower“ ) , folgte diesem Link , erregte mich nur leicht und kurzzeitig, um dann müde abzuwinken.
Noch so ein Typ halt, der sich wichtig machen will und das auch noch unspannend schreibt. Irgendetwas hatte dieser Artikel aber. Nein, keine Provokation, ach das hatten wir doch schon im Frühjahr mit einem Zeitredakteur, nein, es ist diese Art Artikel, die Machart.
Herr Manderscheid (im Netz nicht gerade als der investigativste aller Journallier zu finden) meldete sich also an, nach den Berichten über die Studentenunruhen im Iran und deren Kommunikation via Twitter und bekam seinen Account nicht zum laufen. Er saß in der Ecke und wartete darauf, dass man ihn fand. Das funktioniert so nicht. Im wahren Leben auch nicht. Wer immer nur einsam in der Ecke eines Cafes sitzt, wird auch nach 3 Monaten konstatieren, dass diese Stadt, das Land, sonstwerwas unkommunikativ sei, uninteressant, völlig überhypet. Er schrieb Mails an Bekannte sie sollen ihm folgen (also auch twittern und sich mit ihm dort unterhalten), er kam nie auf die Idee selbst zu suchen.
Die Millionen von Leuten dort zu beobachten, zu interagieren. Er schreibt wenigstens nichts davon. Statt dessen sucht er im Netz und findet seine Fakten, die ihn belegen. Hhm. Eigentlich nicht weiter schlimm, wäre es ein Blogeintrag eines Menschen, der gerade achselzuckend eine Netzerfahrung mehr abhakt. Wäre ihm gegönnt.
Nur ist das eben ein halbseitiger Artikel der führenden Zeitung eines Bundeslandes, in dessen Hauptstadt erscheinend, mit über 1500000 Abonnenten, zur Holtzbrink-Gruppe gehörend, die auch StudiVZ bertreibt, z.B. und es war ein Journalist, der das schrieb. Steht wenigstens da. Redaktionsmitglied. Und hallo, DAS ist die Art von Recherche, die man heute so betreibt? Die blasierte Anti-Neugierde eines Mittdreißigers (spekuliere ich einfach einmal) für die Peer-Group als neues mediales Leitbild?
Mein Gott, Twitter hat eine Suchfunktion und was hätte man da alles finden können. Eine sich regelmäßig treffende Twitter-Gruppe mit einem prominenten saarländischen Landtagsabgeordenten, der auch sonst munter mittwittert. Saarländische Industrielle, die mit Herzblut twittern und bloggen, ja auch zum diesem Thema. Mit einem Schlag all das Getwittere zum politischen Neuland „Jamaika“-Koalition. Doch, es wurde wie wild getwittert, als die Grünen abstimmten, die grüne Jugend Saar versorgte uns live mit Nachrichten.
Nur ein paar Twitter-Abfragen hätten den Herrn Redaktionsmitglied-Schreiber mitten hinein katapultiert in eine quicklebendige und hochinteressante saarländische Twitter-Umgebung, die sehr wahrscheinlich auch Kunde der Saarbrücker Zeitung ist. Kunde, nicht nur Leser. Aber, dass Leser Kunden einer Zeitung sind ist noch zu neu für die meisten Redaktionen. Kunden sind wohl eher immer noch die Werbeschalter, die gerade etwas unpässlich sind, die armen.
DAS macht mich so perplex an diesem Artikel. Die bewusste Nicht-Recherche, das gar nicht wissen wollen, einfach nur das vor sich hin auf dem Redakteurs-Stuhl schaukeln, ja nicht dem Volke aufs Maul schauen wollen. Und ja dann äußert sich der Twitter-Redakteur und spricht von Fakten. Genau diese Haltung lässt mich böses ahnen, für die Zukunft der Gazetten. Solche Artikel wollt ihr irgendwann online VERKAUFEN, DamensHerren Qualitäts-Print-Journalisten mit neuen Rechten gestärkt aus schwarz-gelbem Geblüt?
Nein, nicht wegen des Verriss. Das soll und darf mannfrau. Nein, die Art, dieses blasierte, aufgeblasene, naiv-arrogante Nicht-Recherieren wollen (doch können tut er bestimmt).
Man könnte sich tatsächlich auch um besseren „Content“ bemühen, wenn man denn demnächst auf „payed Content“ setzen will, bei den Gazetten. Und hoffentlich bleibt es dabei.
Aber meine Zweifel werden immer größer, siehe oben.
Spitzen stechen
26.09.2009 21:32:32Die Spitzen stechen. Ich weiß, sie stechen und hauen. Die Spitzen. Die vor uns her zogen, die, oh nein, der Adel ist aussätzig, ich weiß, aber sie stechen immer noch, die Spitzen, sie duellieren sich bis es elefantet. Alle Spitzen duellen, triellen, sogar zu acht pirschen sie die Jagd. Und ihr, die ihr den Spitzen dient, den „vor euch her-zogen“ hinterherzockelt, trottelt, ihr Nichtspitzen, dummes Volk höret:
Glaubt an unsere Sprüche, geht in die Knie, wenn unsere Agenturen Euch bläuen, dumme Sprüche in Euer leeres Hirn streuen, denn wir die Spitzen, die vor euch herzogen, wir fürsten Euch, denn ihr habt sie die Stimme
und wehe Euch ihr Trottler und Zockler, wehe Euch, wenn ihr bezahlen müsst, denn wer sonst sollte bezahlen, wehe Euch.... wenn ihr nicht uns erwählet, sonst wird es NOCH teurer, denn sehet, die vor Euch Her zogen waren oder sie werden sein gierig und fähig bis zum Un. Seht, wie wir uns stechen, wir spitzen, bis ihr stimmt... zu und Kreuz. Kreuz...Kreuzigt Euch, wir die Spitzen duellen uns. Eleison!
Tölfen
14.09.2009 17:20:59Mit angewinkelten Ohren stehe ich auf der Lichtung und hebe meine Flügel dem Wind entgegen, wie es Ölfenmaman lehrte. Ich warte schon lange und werde noch länger warten. Seit meiner Einverleibung waren erst 3 Umdrehungen dieser blass strahlenden Frühlingswonne vergangen. Ich glühe noch ein wenig vom Eindringen des Kumulators. Fast wie ein gewöhnlicher Mensch drang er mit seinem Penikumulu in mich ein, flutete mich mit seinen freundlichen Gedanken und Säften aus Lebenslust und Ölfenweiss und auf dem Höhepunkt seiner Lust trieb er mit seinem Samen aus Muschellapislazuli meine Bernsteinflügel aus, bis ich in einem gewaltigen Ökograsmus ölfte. Mit den frisch kumulurten Flügeln flog ich hoch hinaus in meine Sehnsucht und suchte. Maman hatte mir gesagt, es würde so sein. Ich streichelte den Wind aus dieser Wüste meiner Kindheit und ließ Ölfensanft regnen über Gute und Böse, bis die Pfirsischblüten orange glühten, zwei Millisekunden lang, in allen Grotten der Menschenfrauen und die Stängelchen der Männermenschen spurteten.
Ich flog über Horizonte aus Dummheit und die Schwärze der Böslichkeit. Ich zerteilte die Wolken der Missgunst bis sie Glück regneten auf unfruchtbare Nester, die Sonnen aus wehmütiger Toleranz streichelte ich, bis sie glühten in hell entzücktem Grellorange nach Rotfrühtomatengrün. In blauer Luft aus Gloriafüll zerschwamm ich Verbrecheralben zu Kunstdrucksalben, ich verbreitete mich vor.
Die Ohren sanft angelegt höre ich das Rauschen aus Millionen Kronen von Bonsaipalmen unter Urwaldeicheln und Du kamst. Der sanfte Tölf aus Braunkohlenasche, gebärt für mich von Ölfenpapan, steht vor mir mit erigierter Nase, dem Lächeln aus 3 Milliarden Nächtigen und diesem neuen Tag. Mit Selbstver ständlicht er seine Nase aus Nebelschwingen in mein Reich der absurdeligen Seen und ich verströme aus meiner Gebärerin Glücksbrezelschamire. Kleine Lieben wachsen wonniglich auf unserer Haut, saugen, qualmen, schmatzen, zungen, vereinigen sich, ölen uns mit ihren Säften und Schäften aus Honigmond und Weltuntermelanchie. Dem Penikumulo eingedenk, vereinige ich uns und die Lieben, die lieben, zu unserer Vereinheitlichung im Dualismus der Freiheitzügich und vögel dir Flügel, Dir meinem Tölf.
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