Tags: weinheim
Weinheimer Dreierlei
14.04.2009 00:01:00Probierung 2.0 (ich hasse das Wort Verkostung) getwittert, nicht gebloggt

(Weinrallye #22, proclaimed by Winzerblog)
title: Regionale Spezialitäten
teaser / subtitle: Weinheimer Dreierlei

dreierlei #1
Weinheimer Rittersberg Riesling 2007,
reading
hearing: Mike Bloomfield: Drinking Wine Live!!
(von unten zu lesen!)
kurzdielyrik: war eine Serie von offline-Papiertwitters von gestern, mit Füller auf Papier, jetzt ins Web, voll die ZwoNull, yeah #wr22
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kurzdielyrik: mit Rieslingsekt (Pfalz) gemischt zu Winterschorle / ohne Eis / mit Zitrone / geht / doch / kann man trinken #wr22
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kurzdielyrik: sehr gut als Schorlewein / hervorragender Riesling Schorle / kann man sich daran gewöhnen / Notiz: mal bei über 30 Grad probieren #wr22
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kurzdielyrik: kann man auch aus der Flasche trinken / schöner Schraubverschluss / demnächst mal in Weinheim probieren / bei den Mammuts #wr22
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kurzdielyrik: passt: sehr gut zu Jamie Cullum / Blood Sweat & Tears / Krimis / nicht zu Miles Davis / ist eine helle Freude zu Tango #wr22
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kurzdielyrik: passt:Gedichten von Kästner / Ringelnatz / Gernhard / zu meinen nur bedingt / passt zu Vivaldi im Ohr / auf dem Balkon / Mozart nicht #wr22
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kurzdielyrik: mehr als 15 km würde ich nicht fahren / um ihn zu kaufen / wirkt leicht / schmeckt nach sich, sonst nach nix / unaufdringlich #wr22
dreierlei #2
Apfelwein aus Fürth-Fahrenbach, privat, nach Weinheim mitgebracht.
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hearing:Hubert von Goisern & Zabine -Juchitzer
kurzdielyrik: Man könnte sich dran gewöhnen ;-). Harald: Viskostät? phWert? Alkohlgehalt? Feststoff? Netzzeit? lol Danke nochmals, war echt gut!!!! #wr22a
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kurzdielyrik: Es ist verblüffend, der eWoi (auch gut, gell), der eWoi lässt einen wirklich jedesmal beim ansetzen an A-Saft denken #wr22a
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kurzdielyrik: Für die Jüngeren: Apfelwein ist kein neuer Wein der Firma Apple, obwohl iWine was hätte, als Marke. EiWein ist kein Ersatz, nee #wr22a
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kurzdielyrik: Ein Ebblwoi - ganz nach meinem Geschmack - schon lange keinen solch guten mehr getrunken - können die Kommerziellen nicht mit #wr22a
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kurzdielyrik: Es riecht anch Apfel - es schmeckt vorn nach Apfelsaft - erst im Abgang kommt die Säure zum tragen - hat wohl auch nicht zu viel Alk #wr22a
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kurzdielyrik: Alder, harald, des s e geiles Schdöffsche #wr22a
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dreierlei #3
Woinemer Blob, naturtrübes Bier Woinmer Brauerei 2009
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hearing: Uhne Ferz: Woinem!
kurzdielyrik: werde ich halt öfter mal dort verbeischauen im Sommer, nach der Spätschicht #guteidee #wr22b
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kurzdielyrik: Wie immer kommt die Flaschenware nicht an das Helle aus dem Faß heran, schade #wr22b
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kurzdielyrik: nicht zu süß-vermalzt, ein klein wenig mehr Hopfen dürft sein, eine Spur herber #wr22b
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kurzdielyrik: Ein leichtes Bier, könnte bayrisch sein, Schankbier, schmeckt nach Sommer #wr22b
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Und weil doch dies alles mit dem Hinweis auf Slowfood geschrieben steht: Weblog des Thomas im Post Weinrallye #22, Vers 6, und dies hier ein mehr oder minder literarisches Blog ist, eine gaaaanz ganz lange Fassung, mit Überlegungen, Gedankenwinden, Einlassungen und vielen Links, wie das bei mir ab und zu sein muss. Also Vorsicht, das sind locker mehr als 5 DIN A4 Seiten. Pi mal Daumen. Auch das ist Web 2.0. Anything goes. (Das wollte ich auch immer mal schon schreiben.)
Darf man als einfacher Blogger, ohne Affinität zu essensundtrinkensgenüsslichem Schreiben, einfach so über Wein oder andere OH-Gruppen-Getränke schreiben? Ganz ohne Erlaubnis durch höhere Wein -Instanzen, -Autoren, -Journalisten, -Reportern und ebensolche Blogger? Aber ja doch. Ich mache es einfach. Frech, frank und ebenso frei.
Wenn ich dann allerdings lese, wie Profis das machen:
Galerie in der Unterführung, Weinheim as its best!
04.11.2008 17:53:48
Ein Kunstprojekt eines hippen Designers? Erdung des Bahnvorstandes? Nein, schlicht eine Gallerie in der Unterführung des Bahnhofes Weinheim zu meinem Brötchengeber. Ein Weg, den ich im Winter täglich zweimal gehe und auf den ich mich nun freue. Den Weg der dann hierhin führt. Bis zum 12.10.08 sah das so aus.

was passier ist? Steht hier in der RNZ und als PR-Lyrik hier. Eine tolle Sache, musste ich glatt heute morgen fotografieren. So was finde ich gut! Auch wenn ich befürchte, dass die Herrlichkeit nicht lange hält.
Wer noch mehr sehen will...bitte!
Berliner Qualitätsjournalismus
21.07.2008 18:03:00
Die Berliner Morgenpost, ein Blatt des Springer-Verlages, zur Welt-Gruppe gehörend, hat im Wirtschaftsteil eine Serie „Deutschlands Milliardendörfer“ laufen und berichtet dort am 18.7.08 über Weinheim, das auch schon mal kurzfristig Hauptstadt der Kurpfalz war. Nun, das mit dem Milliadärsdorf könnte schon stimmen und die Bildunterschrift zum Foto vom Marktplatz: „Sauber, ordentlich und wohlhabend...mit dem Denkmal für Kaiser Wilhelm I“ ist wohl durchaus angebracht für Leser, denen täglich die Hässlichkeiten der Gropius-Stadt zugemutet wird. ABER! Die Infotafel da sieht doch der Wiki-Seite recht ähnlich, oder?
Weinheim, Mammut, Winnetou
22.06.2008 01:22:39
Es herrscht Urlaub, immer noch zwei Wochen. Dein Arbeitgeber lädt in den Garten der Villa des Firmengründers zur Nacht des Gartens, wo Jazzer spielen, die schon des öfteren Dein Blog bevölkerten, auch mal Klassik und Du siehst hinüber in die Apotheke Mannitus, unter der Windeck und dann stehst Du an die Rinde des Mammutbaumes gelehnt, die aufgeheizt ist von einem heißen Frühsommertag und hörst unter dem Vollmond französische Chansons in die Mittsommerwende bei 24 Grad und fährst mit dem Fahrrad heim im Halbärmel und das Leben ist schön und wer will schon nach Mallorca, selbst wenn der Werkschutz plötzlich Security heißt und die Kantinenmannschaft Catering spielt, Secco ausschenkt, den niemand draußen kaufen kann, weil Dein Arbeitgeber ein eigenes Weingut hat??
Arbeit
22.07.2007 16:45:58
Zur Arbeit fahre ich nach Weinheim. Immer. Heute auf den Marktplatz. Siebzehn Seiten mit Gedichten ausgedruckt, zur Auswahl. 5. Für Dresden. Eine Heidenarbeit, die Entscheiderei, immer. Eigene Sachen lesen ist ätzend. Vor allem so frische. Schreiben ist cooler, da ist Kick dabei, aber lesen, für mich alleine?
[update:es war erstmal die Burg}
Wasserturm, Keramik, Freudenberg
04.04.2007 21:01:00
Ein Freund wurde befördert und erhielt einen Namen. Der „Alte Wasserturm“ in Weinheim. Seit mehr als 30 Jahren ziert er meinen Weg zur Arbeit, war als Funktion „Wasserspender für Dampfloks“ schon beim ersten mal, da ich ihn passierte, funktionslos. Fast-Ruine-Denkmal-Geschütz(t), wie so viele Gebäude in Weinheim, das auch schon einmal Hauptstadt der Kurpfalz war. Die Unternehmensgruppe Freudenberg hat das Teil 1990 gekauft und endlich liebevoll aufgemöbelt. Seit mehr als einem ¾ Jahr beobachtete ich nun (fast) täglich den Fortgang der Arbeiten, latschte zähneknirschend an Bauzäunen vorbei und freute mich, dass mein Freund so schön herausgeputzt wird. Warum ein doch recht banaler Wasserturm mein Freund ist? Seht her: Durch diesen Tunnel unter den Geleisen des Weinheimer Bahnhofes wandele ich täglich und am Ende steht dieses zu lesen:
Postkarten von mir (Part 1)
22.06.2006 20:42:15(Bilder anklicken um zu vergrößern)

Ich arbeite in einer schönsten Städte Deutschlands, sagt man wenigstens. Die Millionärsdichte ist fast so hoch, wie in Königstein im Taunus, hört man so. Es ist ja auch egal, ob es denn stimmt, wen interessiert so was schon, außer den Erbsenzählern, die dort die Villen bevölkern. Es ist eine schöne Stadt, droben im älteren Teil, die Wohnsilos, drunten in der Ebene, die vergessen wir dabei, die hat es schließlich überall.
Jan Ullrich, Weinheim
22.08.2005 21:25:03Heute morgen regnete es NICHT, dafür war das Fahrrad platt und ist es zur Strafe immer noch, also musste ich heute Nachmittag tatsächlich 2 Stationen weiter LAUFEN zur Strassenbahn, aber was tut man nicht alles für den Sport. SPORT? Ich lief also parallel zum Multring in Weinheim und erlebte hautnah die Ankunft dieser bescheuerten Werbeautos samt diesem seltsamen Menschen, der immer als ??Teufel?? verkleidet die Rennfahrer erschreckt und dann dieses elende T-Mobil Gebimmel dimmel-dimmel-dimm, das schon im Werbefunk unglaublich nervt. Wann endlich kann ich diesem Magenta – Konzern ganz entkommen, wann? Ich war froh dieser Kakofonie zu entfliehen, die gute alte OEG wartete an der Blumenstrasse. Zu Hause setzte ich mich dann vor den Fernseher und sah dem Rennen zu. Ich schaue Radrennen eigentlich nur dann, wenn mich die Landschaft interessiert, durch die das Galdiatorenfeld fährt. Und ich hatte die Sache voll im Griff: Jan Ullrich fuhr gerade Richtung Heddesheim (habt ihr gesehen wie hässlich Ludwigshafen drüben ist, ja?) und dann MEINER Hausstrecke entlang nach Muckensturm ( ca 800 m Luftlinie von hier) in einem derartigen Affentempo (ob das wirklich nur vom guten alten Training kommt?), dass man nur noch staunen konnte. Ich fuhr diese Strecke schon mit meinem OPA auf dem Lenker, kann das also beurteilen. (Übrigens, falls ihr zugeschaut habt, dort am Kreisel ist der Obst- und Weinhof Schröder, der nicht nur bombastische Erdbeeren und Spargel zu verkaufen hat, sondern auch köstliche Weine und Prosecco, äh deutschen Schaumwein, vom Apfelsaft ganz zu schweigen) Das war WIRKLICH schnell, meine Güte. Ja und dann zeigten sie auch wie er in Weinheim an MEINER Haltestelle Luisenstraße in die Mannheimerstraße einfuhr, obwohl die Ampeln ROT waren, lol, schön vom Hubschrauber aus gesehen. Es gab zum Schluss noch schöne Luftaufnahmen von der Windeck. Wer waren eigentlich die beiden jungen Damen, die den Jan bei der Siegerehrung küssten? Er hat nicht mal hingeschaut, ist wohl besseres gewöhnt, he? Ich werde übermorgen im Geschäft fragen, erwähnte ich bereits, dass ich morgen frei habe?
Burg = Weinheim
06.08.2005 17:10:40Schwere Wolken dräuten, der Vorhersage folgend. Also ließ ich den Drahtesel im Stall, zog lange Hosen an, steckte Schirm und Pullover in den Rucksack, nahm den Hund an die Leine und stieg in die Strassenbahn, wie sonst jeden werktätigen Morgen auch. (Chica LIEBT es Strassenbahn zu fahren.) Ich arbeite seit 29 Jahren in einem touristisch hochgesegneten Ort. Zwei Burgen, ein Schloss, exotische Wälder, Schlossparks, Mittelalter, Kultur, viel Geld und Wein, das ganze Spektrum. All das so alltäglich, dass es nicht lohnenswert scheint darüber zu schreiben. Ich muss doch mal Frau Noll befragen zu dem Thema. Also Weinheim war das Ziel. Die Burgen hinauf, hinauf.
Zur Windeck
und dann zur Wachenburg
.
Es sind letztendlich nur 200 Höhenmeter, aber sehr bald wird die Aussicht in den Rheingraben spektakulär, kann man nicht nur die BASF, den Donnersberg, den Taunus und die beiden oberrheinischen AKWS Biblis und Phillipsburg in der Ferne erahnen, das ganze Gebiet der Metropolregion sozusagen.
Ja und dann kommt sie, nach einigen Metern serpentinegelaufe mein Akronym für Burg.
Die Windeck.
Eine Ruine, ja und?
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