ein Script von

30.08.10

Tw...ain das, Mark

...erzählen MUSS, auch wenn es in der falschen Kehle enden sollte. Gestern war ich in einer dieser Buchhandlungen, wie sie eigentlich nur in Köln und New York vorkommen. Klein, muffig und seltsamst sortiert. Ich hoffte ein antiquarisches Werk von Mark Twain zu finden, dessen Titel ich nicht mehr genau wusste, es war seine Reisebeschreibung unter anderem von Heidelberg. Und wie soll ich es sagen: Statt des Westens empfing mich der Orient. Ein liebenswerter Alter wohl mittelasiatischer Herkunft, lenkte mich von den wohligen Proportionen der Verkäuferin ab und versuchte mir allen möglichen Plunder aufzuschwatzen. Ich hatte meinen guten Tag und hörte zu, obwohl ich noch allerhand zu twittern und mein eigenes Blog upzudaten hatte. Der Alte konnte noch nicht einmal deutsch lesen und sehr zu meinem Entzücken musste die Verkäuferin die Titel vorlesen, die der Alte mir empfahl. Wir durchforsteten den ganzen Laden, fanden vom Tigris bis zur Etsch, von der Wolga bis zur Weschnitz dutzende von Büchern, die Flussreisen beschrieben, leider keines vom Neckar, schon gar nicht von Mark Twain. Immer, wenn der Alte mit dem unausprechlichen Namen in seine Erinnerungen an heimatliche Flüsse abdriften wollte und die Verkäuferin verschwand, fragte ich nach neuen Flussbüchern, wollte in diese fernen Ecken mit der Verkäuferin, aber der Alte blieb beharrlich. Dann kam die Krönung: Ein orthodox gekleideter Jude mit diesen lustigen Locken und pausbäckiger Koscherlust betrat den Laden und sofort hetzte der Alte mich auf ihn, er sei irgendso ein Guru, ich solle ihm die Frage nach dem Buch stellen, er hätte auf alles eine Antwort. Die Verkäuferin blickte mich neugierig an, mehr als ich bisher an Blicken erhielt und ich fragte den lieben Menschen mit dem Hut. "Stammen sie aus der Gegend ?", fragte er zurück. Verschämt gestand ich meine Herkunft ein. "Dann brauchen sie doch keine Reisebeschreibung, oder?", wandte sich ab um in seine Thora zu stieren. Verblüfft brach ich in helles Gelächter aus, die Verkäuferin mit, nur der Alte blickte Ernst. "Sie beschämen mich, werter Kunde, suchen sie doch vergeblich nach einem dieser Bücher, die dem Menschen das Herz erwärmen". Jetzt war es an mir ihn zu trösten, ich erzählte ihm, ich sei Dialektdichter und wolle einige Gedichte zu Twain verfassen, von Zyniker zu Zyniker sozusagen, auf dass ein gewisser Abglanz seines Ruhmes auf mich falle. Da strahlten die Augen des Alten. Sehr vernünftig fand er dies Unterfangen ( seinem Schwiegersohn fiele sowas nie ein ) und so poetisch, Tränen standen in seinen Augen, wie sehr zu meiner Verblüffung der Verkäuferin auch. "Kaffeemauswaldi", flüsterte sie nur, " Du?" Konsterniert blickte ich in das Unverständnis des lieben Alten samt nun aufmerksamem Weisen. "Ich bin Zisternchen", hauchte sie. Und wie Schuppen fiel es mir von den Augen. Seit 3 Monaten schon twitterten, dichteten, alberten wir Da stand sie nun. Schnell arrangierte der Alte eine Lesung von mir in dieser Bücherei, und die Verkäuferin sollte, aber sie flüsterte mir nur zu googleBooks die url ....

28.08.10

Der schonungslose Herr Tom Liehr

analysiert.
(eine Antwort auf eine Serie im Literaturcafé von Tom Liehr mit dem Titel: Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung)

Aha. Der Großschriftsteller disst all die kleinen dummen Schreiberlein, die zu Hause etwas schreiben und träumen. Das geht ja gar nicht. Ich gehöre Gott sei Dank nicht zu der Gruppe von Leuten, die er meint. Ich schreibe weder auf Schreibmaschine, noch auf dem Laptop, auch nicht im Wohnzimmer. Wenn, dann am Schreibtisch und Desktoprechner, auf dem Smartphone oder mit Füller auf Papier. Aber natürlich weiß der Herr Liehr ansonsten alles.

"Er hat zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, darunter im »Playboy« und in der »c’t«, außerdem Prominentenportraits im österreichischen Magazin »DATUM "

(Zitat aus der Autorenvita im Literaturcafé)

Sehr gut. Playboy, c't... Kennt sich aus der Mann.

Natürlich hat er Recht, dass man sich professionalisieren muss, wenn man vom Schreiben leben will (tut er das eigentlich?), wenn man reich und berühmt sein will, sich selbst hinterfragen, arbeiten, recherchieren, lesen.
Aber WILL das denn jeder, der schreibt? Kann es sein, dass es Leute gibt, denen eine Telefonzelle als Ort ihrer Lesung ausreicht? Kann es sein, dass Leute tatsächlich Schreiben als Therapie betreiben und froh damit sind? Ist das alles so negativ? Sich selbst zu verwirklichen? Was stört den Herrn Obergroßschriftsteller daran?

Wie gesagt, in der Sache hat Herr Liehr recht, das voll-professionelle Schriftsller werden und sein bedarf mehr, als das vorsich-hintippen und der Selbstüberschätzung. Aber gibt es keine Zwischenstufen heutzutage? Kein Platz für Halb-professionelle, gar für Amateure?

Was mich ärgert ist dieser herablassende Ton, diese Ignoranz des "Erfolgreichen" gegenüber den armen Würmern da draußen an ihren Schreibmaschinen, diese dreiste Arroganz zwischen den Zeilen. Das klingt alles wie Angstbeißen gegen potentielle Konkurrenz. Das wäre genauso, als ob Herr Schweinsteiger all den jungen Amateueren, die Sonntag für Sonntag in der zweiten Mannschaft der Kreisklasse den Spaß am Fußballspielen nehmen wollte, nach dem Motto: "Du kommst noch nicht einmal in die Oberliga mit deinem Gekicke, vergleiche Dich ja nicht mit mir, höre auf zu träumen, am besten Du hörst auf und kaufst dir einen Fanschal und kommst zu unseren Heimspielen, auf jeden Fall beklotze mich im Pay-TV." So klingt das Herr Liehr.

Natürlich kenne ich auch die Möchte-Gern Großautoren, die in Foren nerven und die Haifisch-Verlage füttern, aber anstatt allen armen Menschlein das Schreiben zu vermiesen, die noch nicht das Glück hatten ihre Stories dem Playboy verkaufen zu können, Alternativen jenseits des Literaturbetriebes aufzuzeigen.... aber soweit denkt er wohl nicht, warum auch, er der Große......

Ob all diese Überheblichen vielleicht daran denken, dass genau die beschriebene Gruppe an "Möchtegerns" die eigene Zielgruppe für die "Aufbau"-Romane ist? Sollte einem Profi eigentlich 'mal in den Sinn kommen, oder wenigstens dem PR-Manager des Verlages. Wie klug ist es für die Eigen-PR in einem Internet-Forum Amateure zu dissen, wenn auch in einem bekannten wie dem Literatur-Café?

Ach so ja, hört nur nicht auf zu schreiben, zu träumen. Es ist Euer Leben. Denn auch er hat einmal in Foren angefangen, aber scheinbar ist das alles vergessen...

19.05.10

Gefällt mir

Im Netz die Fliege, die Spinne unter meinem Absatz verstorben, verhöhnt den japsend Fisch und pries ihren Schöpfer samt der Sonne, dankte für den Sauerstoff und sang das Lied des World white Web, die ewige Vernetzung preisend, in tausend Spasmen über die Soundkarte ihres FacettenGottes. Ich tötete den Fisch, nahm ihn vom Netz, entschuppte ihn zum Gekreisch der Fliege, nahm ihn aus und grillte ihn. Küss mich, schriest Du, spanntest Dein Netz, wipptest die Brüste darüber, Finger schlossen, drangen ein, eng umschlungen, eins mit uns zwei, quälte im Nachgang der Hunger nach Neuem. Nähr' uns, schrie sie und ich nahm die Fliege vom Netz an die Angel. Unvernetzt starb der nächste Fisch. Das Spinnennetz, zerrissen glitzerte noch 2 Sekunden in der Sonne. Gefällt mir, zungte ihr Ohr, noch triefend von meinem Zweitfisch-Fett. So ein Tag so wunderschön wie heute. Voll vernetzt, gefällt mir mein Schatz. Die Sonne schluckte und gebar noch eine Nacht. Gefällt mir, trommelte der Mann im Mond auf unser Bett, unter dem eine Spinne hervorkroch, ein Netz spinnend. Gefällt mir, schrieb die Welt in das Buch, ein Lachen im Gesicht, weit gewebt, sehr weit, das Netz, gefällt mir, webwebweb, komm, komm, komm, jaaaaaa!

13.05.10

Gebete eines Agnostikers #3 - Himmelfahrt

Wenn ich nur wüsste, was das sein soll dieser Himmel. Ein Platz ohne Sorgen? Und was mach ich ohne Sorgen den ganzen Tag? Vor mich hin leben? Ich weiß nicht, was mein Himmel wäre. Ein endloses sich dehnen? Die Kreuzung der Geraden? Ein ewiger orgastischer Höhepunkt in unaufhörlichen Spasmen? Oh nöh, doch nicht dauernd. Lyrische Eigen-Produktionen in Höchstform so ganz nebenbei, himmlische Musik der Sonderklasse dauernd? Ewiger Frühling? Der Garten Eden und das Unkraut, das Unkraut, wer rupft das? Die Freuden des urmännlichen Paradieses mit diesen ewigen Houris? Ach den ganzen Tag nur willige Houris? Oder ist man da ewiglich entrückt, entleibt, entsext, durchgeistigt? Bin ich ja gerne einmal, aber ewig? Ewig regieren die Grünen in Sanftmut, nachhaltig, ökologisch einwandfrei, in frei schwingender Genderei? Alle bloggen in literarisch-einwandfreiem Entzücken und twittern dem Höchsten ein Lied?
Ich habe Probleme mir einen Himmel vorzustellen, der aus Projektionen besteht, ein Wünsche-Reservoir und der ewigen Furcht vor Langeweile. Ich gebe es zu: Ich kann mir einen Himmel nicht vorstellen. Nicht als Ort, nicht als Zustand. Menschlich. Ich empfinde es als zutiefst menschlich mir nicht vorstellen zu können, was das denn wäre der Himmel. Der Himmel, wenn es denn einen gäbe wäre unmenschlich, nicht menschlich.
Aber ich schleiche um die Frage umher, ob es denn ein Weiterleben nach dem Tode gäbe, denn nur dazu bräuchte man einen Himmel.

weiterlesen..

08.05.10

Kola Krabamba

Gehacktes. Gebunden. Geformt. Gewürzt. Wiederzusammengefügt. Gebraten, scharf, medium. Kräutlein, frisch aus meinem Gärtlein der Frust. Edles Backwerk.
„Linke und rechte Hand formt einen Kreis mit Daumen und Zeigefinger". Zwei Unzentatzen Knoblauch samt Ringen von Zwiebeln, kross. Senfpulver und 2 Cornichons. Und dann, dann drehte er durch, zerriss seine Seele, platzte im Kragen,den ich ihm täglich nähte. Ich tröpfelte diese Sauce darüber, rot wie die Sonne im Osten, als wir uns das letzte mal liebten, vor dem Morgenschlaf. Ketchup, schrie er und schlug mich das erste mal Mal, hart und widerspruchslos.
„Ketchup", schrie er, rannte in die Küche, riss die Türen der Schränke und Schubladen auf und dann, dann fand er meine Schande. Gaggi, Fnorr. Tüten. Fläschlein von Meinz. Dosen. Meine Augen schwollen und als die Sonne unterging, bat ich um Verzeihung, aber er ritt davon, auf seiner BMW. Gehacktes. Ich sah ihn nie wieder, und den Tag, als wir im Mäcks Gedichte fraßen. Nur Gedichte, Salsa, Country und sonst nix. Kola Krabamba.

aus: Es ist angerichtet! (Anthologie)

01.05.10

Die Hexenfrage ist immer noch ungelöst

Obwohl das Kopftuch-Tragen in der Öffentlichkeit NICHT verboten ist, wohl nur in der Schule, und das Verbrennungsverbot für Hexen auch weiterhin gilt, auch wenn diverse faschistisch-pseudokatholische Hetznetze im Internet, samt ihren Rechtsauslegern, den Bruderschaften und Opanten, dies gerne hätten, sah man auch gestern wieder keinerlei Hexen am Himmel zwischen den Kondensstreifen der Kerosinschleudern. Wieder eine Walpurgisnacht ohne Echthexen. So mancher Hexenexperte hatte diese Jahr mit einer Zunahme von fast 300% gerechnet, durch Spontanmutation, da der kondensstreifen freie Himmel zu sofortigen Trainings-Besenritten geradezu aufforderte und der 1.Mai dieses Jahr auf einen Samstag fiel (Hexensabbat).
Wie gesagt, wir sprechen von Echthexen, nicht von diesen jämmerlichen Esoterik-Gestalten, die irgendwelche Dinge vor sich hin wurschteln und in Sprachen brabbeln. Wir sprechen von Hexen, die auf dem Brocken auf Besen reiten in der Walpurgisnacht, wie es unser aller Meister Johann Wolfgang einst faustete. Haben sie eine von diesen Esoterikern reiten sehen? Also! Untersuchungen, die zeigen, dass der Klimawandel und die Überdüngung der Streuobstwiesen das Holz aus dem Besenhexen sind nicht mehr gedeihen lassen halte ich auch für nicht stichhaltig, dazu müsste es wesentlich größere Feldversuche geben, aber dazu fehlt das Geld und... Hexen.
Es kann auf jeden Fall NICHT angehen, dass auch nach über 20 Jahren Mauerfall auf dem Brocken immer noch keine Hexen tanzen. Die Bundesregierung wird aufgefordert durch geeignete Maßnahmen die Spontanmutation von Hexen zu fördern. Das nötige Geld dafür könnte doch den Bad-Banks entnommen werden, die dann auch den Hexen dringend benötigte Arbeitsplätze gewähren könnten, denn es geht diesen, wie dem Rest der Wirtschaft samt anhänglichen Staatsfinanzen: WEGHEXEN und WIRTSCHAFTSHEXEN wäre soooo dringend erforderlich. Nein, wir meinen Echthexen (m/w), die früher verbrannt wurden, weil sie angeblich mit dem Teufel im Bunde standen, dem Teufel den es wahrscheinlich genauso wenig gibt wie einen Gott, vielleicht, keine potemkinsche Touristenattraktionen oder Sprüchemurmler und Kräutlein-Kessel-Lutscher. Was wir brauchen sind Hexen, mit und ohne Kopftuch, von mir aus auch Formular-Vereidigte, die endlich die Wirtschafts-Wunder-Lehrer an den Universitäten als Nicht-Weisen demaskieren und unsere Haushalte (öffentliche/nichtöffentliche) total sanieren durch Echthexerei. Oder glauben sie an irdisch-konventionelle Lösungen? Auch nicht? Dann treten sie der Facebook-Gruppe: „Regierungs-Hexen an die Front“ bei. Die Regierungen (Bund/Land) sind gefordert. Weise Frauen sollen wieder Hexen sein dürfen. Für das Vaterland, äh Mutterland. Hexameter, hexadezimal. Hex, Hechs.

30.04.10

Josef der Arbeiter: Pfingsten

zum katholischen Feiertag "Joseph der Arbeiter" am morgigen 1. Mai (katholische Arbeiter als Heilige gibt es sonst wohl nicht, warum wohl sollte sich jeder selbst einmal fragen) einen älteren Beitrag nach oben geholt. Er hat einige Relevanz in der derzeitigen Debatte, auch wenn es nicht gleich so aussieht. Katholische Kirche und glücklich gelebte Sexualität sind schon immer zwei Paar Stiefel.... Und es finden auch dieses Jahr wieder Maiandachten statt, kennt jemand Joseph's Andachten? Eben... Tölpel der, Arbeiter und gehörnt

Jetzt feiern sie den auch noch öffentlich. Mit zweitem Feiertag. Ich fasse es nicht. Es war nie ganz einfach, aber sie war so schön, meine Maria und eigentlich war ich ja auch schon zu alt zum Kinder machen, sie wissen ja, wie das war, vor Viagra, also hab ich das mit der unbefleckten Empfängnis als marrige-agreement dahingenommen und diesen Geist als Vater. Ich kam ja hinterher nicht zu kurz, wenn es mich plagte, sie wissen schon was ich meine, wie bitte, "wie" wollen Sie wissen? Na, wenn sie das nicht wissen, dann schicken sie mal ihre Frau vorbei, ich zeig's ihr, seit ich durchgeistigt bin, hab ich sogar noch 2 oder 3 Tricks mehr drauf, so halbkörperlich musst Du Dir schon was einfallen lassen. Also, ich bin da ja sehr tolerant, auch was diesen Lausebengel anging, der selbst nach 3 Jahren Lehre immer noch nicht den Hobel von der Säge unterscheiden konnte, wie auch, wo er doch den ganzen Tag mit diesen Spinnern von Essenern herum hing, die ich zu meiner Schande auch noch ins Haus brachte. Mit seinem Geschrei gegen die Besatzungsmacht war klar, was kommen musste, nach den inneffektiv genutzten Wundern, die wir so oft geübt hatten, naja, die höchstmögliche PR hatte er nicht drauf, ich bekenne mich da schon schuldig. Nur die Weinumwandlung aus diesen Krügen mit eingedicktem kretischen Wein hatte was, aber da war ja auch Maria in der Nähe, weiss der Teufel warum. So, da steh ich nun und bebe nach 2000 Jahren immer noch vor Zorn. Sie feiern Pfingsten, den Geist, der jetzt heilig sein soll und damals Maria bumste, ich hab ihn kennengelernt im Himmel, ja. Er spricht nie mit mir, lächelt nur sanft durch mich hindurch und streift dabei mit den Flügeln an Marias Brust herum, und wie verknallt sie ihn anschaut. Es ist zum kotzen, ehrlich Jungs, man könnte schwul dabei werden, aber bei DEN Heiligen, die sie heutzutage abliefern, nein Danke, außerdem bin ich hoffnungslos heterosexuell, aber weibliche Heilige sind immer Jungfrauen, wenn sie verstehen, was ich meine. Ich bin wieder auf der Erde und werde diesem Geist den Hahn von hier aus abdrehen, was mir sicher nicht schwer fallen wird, es wird keiner merken, dass er fehlt, wer braucht schon Geist oder so.....
Dass mir keine Klagen kommen : mein Name samt Copyright : Joseph aus Nazareth, richtig schreiben konnte meinen Namen eh noch keiner von Euch Christen.. äh, nein, kein Nachsatz und keine Solidaritätsadresse von falscher Seite nicht, nein Mehmet, Du auch nicht, selbst wenn ich Dein Urvater sein sollte, wie meinst Du, nein, ich werde nicht aussagen Du wärst der Nachkomme dieses Geistes, nein.... leckt mich doch, warum versteht mich bloß keiner, Maria, warum, warum ?

28.04.10

Scheiß Geld

Irgendwann werde ich einen Monat lang nur ekelhaftes Bier von Deutschlands größtem Discounter trinken. Wasser, Brot und selbst gebasteltet Obadzda mit vorgebackenem Brot verzehren. Ich werde zu Fuß gehen, kein Fahrrad benutzen.

Noch nicht einmal mehr Schokoladenpudding werde ich zu mir nehmen, den ich eigentlich nur verzehre um damit die Fresspäpste zu ärgern, die „Haut die Cousine" tagtäglich durch die Gazetten leiern. („Üch nöhme nur kaltgeprösstes Olüvenöl der ersten Prössung aus Casta-la-Manchmal zum Schmüren meiner quütschenden Türen".) Wenn dann dieser Monat um ist, werde ich keinesfalls sofort zum Libanesen rennen, um mich an all den orientalischen KusKus-Dingsen zu verlaben, nein, nein. Ich werde all das nicht verfressene Geld in 5er Scheinen abheben und damit eine Fleckchen meines Gästeklos tapezieren, darüber Folie kleben und tagaustagein das Gedicht des Tages ( je nach Verdauung und Bläschenbefindlichkeit auch öfter) mit abwaschbaren Edding darauf veröffentlichen. Dieses Scheißgeld mit meinen Gedichten zieren. Damit endlich mal was gescheites d'rauf steht. Damit nichts falsches aufkommt: Man kann meinen Klo weder mieten noch kaufen. Es darf auch nur ordentlicher Besuch drauf. Straßenbesucher nur in dringenden Fällen und meinen regulären Besuch suche ich mir sorgfältig aus. Man darf dann auch beruhigt Scheißgedichte sagen. Ist doch was, oder?
Und für größere Aufgaben: hat jemand 'ne Milliarde für mich?

27.03.10

Die Froschkönige, ein Mutationsmärchen, gepresst aus gelben Quellen.

Am Teich, der von den nicht immer gut geklärten Rinnsalen gespeist wird, die der schön bepflanzte Abfallberg des örtlichen Brötchengebers entläßt, sitzen des Nachts die Frösche und quaken. Jeder von ihnen war schon einmal König und mutierte wieder ins Off, ins Froschsein als solches. Sie wurden einfach an die Wand geklatscht und wurden so wieder zu sich selbst. Traurig sitzen sie im stinkenden Wasser, rauchen Seerosenstengel und trinken direkt aus dem Rinnsal, wenn es anfängt nach Isopropanol zu riechen. So gegen Mitternacht, wenn die aktiven Könige schlafen wollen, weil sie zur Frühschicht müssen und vorher noch des lebenserhaltenden Kuss ihrer Königin bedürfen, beginnen sie ihr Leid zu klagen, wie sehr das Klatschen weh tat, wie sehr sie sich nach einer Prinzessin sehnen und ihrem Kuss. Nur Joe, der Platzfrosch quakt im tiefen Bass: Ich bin ein Frosch und bin es gerne, will gar kein König mehr sein. Jede Nacht kommt eine Prinzessin und küsst Joe, der genießt es, zieht die Prinzessin ins Wasser, niemand kann genau sehen, was er da macht und bleibt doch ganz Frosch. Weinend geht die Prinzessin, begleitet vom melancholischen Quak der anderen Frösche zu ihren Schwestern, die auch weinen, weil ihr Frosch sie zwar küsst, aber kein König mehr wird. Langsam schwimmen sie auf ihren Tränen in den Schlaf und träumen von mächtigen Königen im Ober- wie im Unterleib. Am Teich stummen die Frösche im Laub und träumen von willigen Prinzessinnen und weichen Mündern und Sonstigem. Nachts dann wieder beginnen die Frösche zu quaken und eine Prinzessin macht sich auf ihren Weg zu ihrem Joe.

Ursprünglich für das Blog99 konzipiert, stelle ich es nun hier ein, weil es so gut zu MAF Räderscheidt's daily painting passt, einfach so. Also hier klicken um ihr Bild zu sehen und dann weiterlesen und nichts hatte miteinader zu tun.... lol

23.03.10

Ich helf Euch Tiefgang (von Fischen vielleicht)

..Schwanz vielleicht, aber kein Tiefgang. Klar hab' ich sowas nicht. Tiefgang. Wieso auch. Ich bin ein Flußpirat. Lebe von den Dioxinen und hydrogenen Eiweissen, die ihr mir spendet, in diesem Fluss aus deltaweiten Zeitläufen. Euren seichten Gewässerchen, die ihr nur ertragt, wenn sie betoniert sind über den alten Römerstraßen. Wozu da Tiefgang entwickeln? Luftig leicht surf ich auf den kohlenschwarzen Fluten, die eisige Winde an diesem Scheissfelsen vorbeitreiben, den schon dieser Heine mit Playmatefiguren verblondete, nein ER konnte ja nix dafür, das war der Silcher, der die Männerchöre damit alkoholisierte und den 2. Bass nach der Singstunde und dem 12 Pils sich büßen ließ. Tiefgang erwartet ihr von mir? Warum von mir? Damit Eure Seelchen tauchen können, die Schönheit der Herzattacken und ihrer Seelpferdchen am Riff aus meinen versteinerten Sünden suchen und nicht finden können? Wartet ihr auf den Hai meiner zuschnappenden Empfindlichkeit, der die verweichlichten Tränenhaufen recycled ? Erzählt mir nicht, ihr würdet auf mein Schwanzzucken warten, das ich so liebe und in letzter Zeit so stark ver....

8. Jul 2003

12.03.10

Beförderung

Ich bin befördert worden. Mann(in) hat mich befördert. Dorthin, wo dicke Luft, als dünn bezeichnet wird. Ein Beförderung hatte ich mir schon so lange gewünscht. Ich wollte befördert werden, seit ich denken konnte, aber das war schon Jahre her, die letzte Beförderung. Gefördert durch so manche, auch öffentliche Hand, wurde ich gefordert und befördert. Nach Tarif und Vertrag. In höchsten Kreisen wohlwollten Greise meine Förderung. Ich wurde befördert, nach einschlägigen allgemeinen Bedingungen , auch AGB (alle Gäste werden befördet) genannt. Ich hatte mein Beförderungsentgeld zurecht im Auto-Maten dokumentiert, anheischig der umgehenden Berförderung und -sie wurde mir zu Teil.
In der Linie 5 zwei Waben lang. 10 Minuten Straßenbahn. Beförderung tost in meinem Leib. Beförderung.

04.03.10

Angeln drehen sich, die Abend Nachrichten

Der Drehpunkt angelt, spucken die Menschen aus den Fischen. Selbst Herr Battels quietscht den Rost unter den Zehennägeln hinaus. Der Angelpunkt dreht sich, jubeln die Schweine, die im Netz nach Schlämmen suhlen. Die Kinder der Oligarchen, Monarchen und anderen Archaikern spielen selbstvergessen in leeren Zementsäcken, die Klone der Kanzlerin für sie blasen. In den Windkammern unter den Bohnenstangen ficken Tornados streichelnde Tsunamis, die schon längst keine Tränen mehr treten. Judas hatte schon lange die Silberlinge zurückgebastelt, er handelt jetzt mit Gold für Zyklopenzähne. Die Riesen aus dem Münsterland verstecken sich unter den Röcken der Zwergenpriester des Kraichgaus und kauen die Bernsteine aus dem Jura weich, das sich in Kalk zurückstudiert. Prinzessinnen aus reiner Fastennacht kegeln mit den Hoden der Elfenräte, ratet mal, wer sich zu Kegeln richtet.
Das Wetter findet erst wieder in drei Wochen statt, wenn sich die Autobahnen aus der Reha rollen. Ich träume mir Pupillen in die Brust, jenseits der Warzen.

26.02.10

Mystilene

Ein herrliches Grau stieg von der samten Schw?rze des lieblichen Teers langsam in den Qualm des ersten Tageslichts. Aus den Gullys wucherten bereits die Wohlgerüche der Oxidenz und langsam begannen die Schatten zu erwachen, bereit auch heute wieder zu k?mpfen. Doch zun?chst sogen sie an den Gullys, reckten die verschleimten N?slein rotzig in den Wind, wirbelten sich durcheinander, zeugten die Jungen für die Nacht, die wieder kommen würde, die alles verschlingende Big?tterin, die schattenlose Mystilene. Ohne Kommandos, Befehle, lautlos formierten sie sich und warteten. Gnadenlos, ohne Emotionen, mit ausgeschalteten Geschlechtswerkzeugen harrten sie der Dinge, die da kommen sollten. Millisekunden, Sekunden, wenn es denn sein müsste sogar Minuten. Sie wurden nie entt?uscht, der Feind kam jeden Morgen, seit Jahrtausenden, so auch heute. Zwischen den Betonplatten hatten die Vollender Zwischenr?ume gelassen, für das B?se, ewige Prüfung für die Schatten, die allumfassende mystische regenerative Mutation des unewiglich Seienden. Ein kurzes Flackern nur, aber die Schatten wussten. Das Grün bahnte sich seinen Weg durch den Beton dem Licht entgegen, grünophyllte den Leben spendeten Stickstoff ihren Herrn entgegen. Und die Schlacht tobte wie jeden Tag , Reifen um Reifen, Auspuff um Auspuff und doch siegte das Grün wie selbstverst?ndlich jeden Tag, sprengte den Beton drei my-Meter mehr. Doch die Schatten feierten ihre Niederlage mit der untergehenden Sonne, sie siegten in die Nacht, wie jeden Tag, l?sten sich auf, wie das Grün in der Nacht. Dreizehn Kerzen flackern drau?en am Fluss zur Nacht, lachen sich Schatten aus den Jungen für das n?chste Theater, drinnen im Tag.

20.02.10

Päckchen

In diesen dicken Regenwolken, die von Atlantik, Salz und frischem Wind erz?hlen, stecken meine Gedanken. Ich spende sie der Menschheit, nicht dass sie gebraucht würden. Nein, niemand muss sie annehmen, man kann sie getr?steten Mutes weiterleiten, in die Mülltonne kippen, ganz wie es dem werten Herrn und Frau Gehirn genehm. Gedankenspenden sind der Hit der Saison, niemand kann sich dagegen wehren, so wenig wie gegen die Sommerhits, die bestochene DJeis in den Radiostationen jahrj?hrlich generieren. Die Uno rief zun?chst dazu auf, hoffte sie doch liberale und tolerante Gedanken allen Menschen zur Verfügung stellen zu k?nnen, auch und gerade in den Diktaturen dieser Welt. Wussten sie schon, dass reine Gedanken sprachlos sind? Bar einer herk?mmlichen Menschensprache, die über die Zungen wandern müssen? Die Menschen machten sich Gedanken, in den Fernsehstationen gerannen die Spezials durch die Mattscheiben, die Zeitschriften gaben Anleitungen zum verpacken, sogar die Rolling Stones und das Orchester der Mail?nder Skala, samt dem Fanclub von Che Guevarra machte mit, zeigte, wie man Gedanken packt und in der Luft frei setzt, an diesen magischen Punkten, die der Mufti von Kairo, der Oberrabiner von New York, der Papst und der Bischof von Canterbury zusammen mit Fidel Castro in die Wiesen und Haine der Welt gesprochen, gebetet und polemisiert hatten. Aus der Bev?lkerung des Planeten streckten die Nachfahren der Schamanen ihre Nasen in den Wind und hielten sich bereit die Gedanken aufzufangen, zu entpacken und allen zur Verfügung zu stellen. Für drei Wochen standen die Kriege still, selbst die Lobbyisten in Brüssel, Washington, Paris, London und Berlin l?chelten ?fter und dann geriet der erste Geheimndienst in Panik. Er packte gek?derte Gedanken aus der Desinformation und Agitation in manipulierte Gedankenp?ckchen, alle anderen Agenturen, selbst die kleinste Geldw?scherei und Werbefuzzerei spielten nun mit. Nach weiteren drei Wochen hatten die Regierungen, Verb?nde und die üblichen Hintergrundfamilien die Sache wie üblich in der Hand, die Gedanken waren in nichts mehr zu unterscheiden von den Werbe- und Nachrichtenmanipulationen, die t?glich in unsere K?pfe geblasen werden. Glücklich hauen sich die Soldaten wieder die K?pfe ein, die Fanatiker pflegen ihren Hass und den Rest hat die Melancholie der Resignation wieder ergriffen und sie pfeifen selbst im Winter noch den Sommerhit der Saison. Ich packe weiterhin fr?hlich meine Gedanken und puste sie in die Luft, gebe sie frei zum kopieren, liege nur ganz wenig von den üblichen entfernt, nur so weit, dass man sie noch als meine erkennt und gebe sie frei zum kopieren und eigene ausgeben. Es ist mir egal, ob das nutzlos ist und ich deshalb keinen Schekel, Euro, Dollar, Taler, Denar oder Lira verdiene. Ich kann nicht mehr aufh?ren, die Gedanken springen von selbst in ie P?ckchen, so wie in dieses. Gef?llt es Euch, wollt ihr es weiter schicken, in die Wolken, die von Atlantik, Salz und nur leichter Freiheit beim Wein erz?hlen?

DIESER Text unterliegt keinerlei Beschr?nkungen, er darf frei kopiert werden, weitergesponnen, zerstückelt, remixt. Er ist frei, wie es selbst V?gel nicht sind. Er muss bei der Weitergabe auch nicht meinen Namen tragen. It's free. Enjoy!

29.12.09

Drei Könige, der Gral und der Tempel des Merkur

Eine Spurensuche, gebloggt und versiegelt! :>

Ich liebe die 3 Könige, bescheren sie mir doch jedes Jahr einen Feiertag. Doch, bei uns schon, ich arbeite in Baden-Württemberg. Lasset uns preisen und sternsingen. Aber dieses Jahr wollte ich schon wissen, warum man in Bayern und hier (Sachsen-Anhalt auch, ich weiß) die Feier tagt und ja, ich war auch einst ein Sternsinger. Immer der Schwarze mit dem Rauchfass. Aber wozu das alles? Hei, in Köln haben sie um die 3 Könige Caspar, Melchior und Balthasar einen Dom außen herum gebaut, macht sich gut als Kulisse für den Bahnhof und das Früh, obwohl sie in Kölle gar kein Feiertag dazu haben, alaaf.
Wenn man aber voll ins Reliquien-Recherche-Buisness einsteigt, findet man mal wieder Helena, die auch die 3 Könige fand. Immer diese Helena. Klar, die Grabkirche, das Kreuz Christi. Und ja, das Zeug liegt jetzt in Wien. Reichskleinodien. Doch. Die heilige Lanze und die Kreuzpartikel, alles HÖCHSTE Schätze des Reiches deutscher Nation. Lacht nicht. Das trugen die deutschen Kaiser, samt den österreichischen, absolute Machtpolitiker, alle. Sogar der braune Nazi-Österreicher ließ sie wieder aus Wien nach Nürnberg bringen. 1938!
Irgendwie scheint ja da doch 'was 'dran zu sein.. Helena, Mutter von Konstantin. Gründer von Konstantinopel. Römischer Kaiser, erst in Trier und dann im gesamten Weltreich. Hei, das war auch kein Waisenknabe, ein harter Krieger, erhob das Christentum fast schon zur Staatsreligion oder so und mischte gleich in den Konzilen umher.
Ja, ja diese Helena. Hei, da fällt mir ein: Trier, da war ich doch gerade. Und dort lebte diese Helena. Genau. Dort haben sie einen Dom um den heiligen Rock herum gebaut, auch von Helena gestiftet. Wie gesagt, das ist nicht irgendein bigotter Pippi-Kram. Da ging es neben dem religiösen Eifer um hohe Politik. Das ist TOPP. Da hängt sogar die UNESCO mit drin. Alles kulturelles Welterbe!

"Du solltest über den Gral schreiben." Fast wäre das Laptop umgefallen. Ich saß in der wlan-Kneipe in Ladenburgs Altstadt und googelte das Siehe-Oben vor mich hin, als mich eine Frau von hinten ansprach. "Nochmal über den Gral, das von letztem Jahr war ja nicht so der Hit". Ich konnte immer noch nichts sagen, so etwas war mir noch nie passiert. "Hei, guck nicht so, ich lese Dein Blog, das Blog, ich weiß und hätte ich kommentiert, dann wären wir auch per Du". Was es nicht alles gab, Blog-Fans in offener Wildbahn. Verstörend allerdings war die Tatsache, dass es eine Dame mit Palästinenser-Tuch um den Kopf war und dem Aussehen nach eine Frau vom Mare Nostrum. Ein Namensschild verriet, dass es sich um eine Stadtführerin namens H. Caspar-Melchior handelte. Fast hätte ich gelacht, fast.."Das ist natürlich ein Pseudonym", sagte sie auf das Schild äugend, „Fast.. Aber ich erzähle Dir die Story, willst Du mitbloggen?“ Ein Nicken verließ meinen Hals. Kein Ton fand die Kehle.
Und ich schrieb mit:

Natürlich hat Helena all diese Dinge nicht gefunden. Selbstverständlich nicht. Dafür hatten solche Leute schon immer ihre Leute, egal ob Sklaven oder andere mehr oder weniger fest Angestellte. Man ließ buddeln und finden. Es waren die kleinen Leute, wie immer und die kleinen Leute verraten den großen Leuten nicht alles, nicht immer alles. So auch hier. Helena hatte unter ihrem Gevolke auch eine kleine Frisösin, die in den Hauptgrabungsleiter verschossen war und ihm überallhin nachfolgte. Und als ihr Angehimmelter das Grab fand, es spielt gar keine Rolle, ob das echt war, da fand SIE einen vergammelten Becher. Einen Tonbecher. "Das Trinkgefäß vom letzten Abendmahl", feixte einer der Buddler. Frisösen galten schon in der Antike als nicht allzu helle, sehr zu Unrecht. "Vom letzten Abendmahl", hauchte sie, "der Gral" und nahm ihn mit. Interessierte ja niemand. Jeder wusste, damals schon dass Joshua, Jesus

weiterlesen..

1 2 3 4 5 6 7 >>