| Kuldua ausm Beidl » |
eBooks machen

Ich habe vor allem für meine Vergesslichkeit aufgeschrieben, wie ich eBooks mit OpenOffice, Sigil und dem Kindel Previewer seit Neuestem erzeuge.
Wer will kann sich daran auch orientieren. Es dient als Ergänzung zu
Wolfgang Tischers Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen [Kindle Edition]
[update] Neue Version mit "easy way - Erstellung einer css {Edition 22.12.11}
Das pdf gibt es hier zum freien downlaod. Alles ohne Gewähr und Support ;-)).
[update 04.03.2012] Ach ja, fast in den Iden des März, ein weiteres update, zur Rolle von OpenOffice / Libreoffice nur hier, nicht im pdf, weil mir dämmerte, dass dies wohl nicht so ganz überall vergegenwärtigt ist.
Natürlich hat OO, wie alle Textverarbeitungen Schwächen, gerade in der Berechnung eines Blocksatzes, ABER... wir produzieren mit einem eBook ja keine Druckvorstufe, keine pixelgenaue Datei, sonder ein ePub / mobi. Das heißt eine Datenbank in xml-Format mit CSS-Anweisungen, wie der Text dargestellt werden soll. Also die CSS Datei sagt der eReader-Software: bis zum nächsten div : "rücke Text in der ersten Zeile x-Pixel ein und stelle im Blocksatz dar, trenne die Silben nach korrekter deutscher Art". Der Text liegt also nicht formatiert vor, wie in einer pdf/Postscript-Datei verpixelt, sondern das berechnen wird der eingebauten oder emulierten Software überlassen, wie hier im Web dem Browser. Der Blocksatz UND die Silbentrennung (z.B.) wird also an die eReader-Software übertragen und die kann das eben mehr oder weniger gut, aber darauf hat der ePub-Macher keinerlei Einfluss. Das Geniale an dem XML-Export aus OO: Man kann das alles WYSIWYG in der Textverarbeitung einstellen und OpenOffice setzt das ganz ordentlich in eine CSS Datei um, wenn der Blocksatz im OO & exportiertem pdf auch bescheiden daher kommt, in der Lesesoftware sieht das dann vieeeel besser aus, in der Regel wenigstens. Wenn man also nicht für eine Druckmaschine arbeitet, sondern "nur" für die eReader, reicht OO vollkommen, noch wenigstens, bis die nächjste Generation an Geräten das viel besser machen wird, aber dann werden wir neue Wege finden, wir Indie-Autoren. 


