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Dies ist das Archiv von eeMBee 2004 - 02/2012
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$A$5 Der Tod spielt OO Calc
28.02.2012 20:01:56In Zeile $A$5 der Tag
meines Todes als
Möglichkeit variabel
zur Berechnung meiner
Rente als Rendite
Restlaufzeit grinst
meine Zynik und
wählt Strawinski
auf Simfy ich tanze
bis meine Athritis
blüht und hüpfe
=month($A$5)*Rente_pro_monat
Samstags ist Buchmesse
oder so
mauernlos
26.02.2012 18:44:08die Zeit aus Fliederblüten
gekeltert befruchtet von
Riesemoluskeln aus Wolken
Gratin Ich misse sie
um Momentschaum
zu fauchen in die
Sekundenzeiger
geklebt in der
Scheinbar der alten
Stadt mauernlos
Funzeln, so weit
25.02.2012 21:47:29Wein schwebt Funken
in abgebrannten Feuer
Ein Stern bückt
funzelnde Asteroiden
Ich flamme auf
Kerzen die Nacht
Lachen aus Salz
geboren gekreist
singt grauen
Haaren das Lied
des Windes aus
Nord Nord Süd
Laut schreien
23.02.2012 22:29:14Denkminuten
kreischen singen
tanzen
Denken malen
jetzt
Euer
Schweigen
graut
Die großen Worte
22.02.2012 17:35:25Demokratie, Dialog, Freiheit, Respekt, Würde, Verantwortung.
Diese großen Worte.
Ein Präsident von allen für Alle und die Linkspartei saß gestern nicht mit am Tisch.
Nein, ich mag die Linken nicht, sehe sie sehr kritisch als Nachfolgeorganisation der unsäglichen SED, aber sie saß nicht mit am Tisch.
Die Spaltung geht weiter und Claudia Roth und Cem Özedmir sitzen fröhlich mit in der Runde, stolz darauf in der Mitte angekommen zu sein, nicht am Katzentisch sitzen zu müssen und sprechen große Worte.
Sie sind endlich Teil der Politikerklasse, diesem Gemenge in Berlin aus Herrschenden und deren Hofberichterstattern, die sich als Einheit fühlen und diese Hunderschaften als Volk ansehen. Alle. Sie haben den Draht verloren nach unten und lobpreisen einen Mann als Bundespräsidenten, der keinerlei grüne Poltik vertritt.
Ein honoriger, kluger Mann, gewiss, ein Pfarrer, aber keiner der eine besondere Nähe zu grünen Positionen hat, wenigstens sind mir keine bekannt. Alles nur, um in der Mitte zu sein, dabei zu sein, bald auch wieder herrschen zu können.
Diese großen Worte die dem Menschen Gauk da untergejubelt werden, ihn fast zum Heiligen stilisieren. Worte, die sich wahrscheinlich in Sonntagsreden auflösen werden, die nur dieser Klasse etwas bedeuten und dort brav bejubelt und sich gegenseitig vorgegaukelt werden, große Worte ohne wirkliche, konkrete Bedeutung, die außerhalb dieser Klasse nicht wirklich zur Kenntnis genommen werden, vielleicht bei den Lesern der Zeit oder des Spiegel, vielleicht und genauso schnell wieder vergessen.
Die Mitte eben, die sich da einen Präsidenten erkürt, dessen Kandidatur vorher der Presse durchgestochen wurde, so nennt man das dorten wohl, wie ich jetzt las, damit diese oder jene doch zustimmen mussten und das wiederum zurückgestochen wurde, in Telefonkonferenzen und Küchenkabinetten, bestimmt mit kleinen Worten und dann für die Galerie die großen Worte, die keiner wirklich alleine füllen kann, mit Taten, ein Bundespräsident schon gar nicht. Kann sich einer an die berühmte Weizäcker-Rede erinnern? Was da genau gesagt wurde? Eben, klar könnt ihr googlen.
Die großen Worte der politischen Klasse für die Kulisse, aus der Mitte für die Mitte, mit dabei Claudia Roth und Cem Özdemir. Die Vorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen, deren Mitglied ich wohl bald nicht mehr sein werde.
Die Mitte braucht mich nicht, ich gehöre nicht dazu, aber Claudia & Cem und dem Rest gönne ich es, doch.
Was Herrn Gauck betrifft: Wahrscheinlich werde ich seine Reden weder hören, noch lesen. Sie werden Mitte sein. Berlin halt, dort drüben irgendwo, wo die Rößlers und die Seehofers hausen, die Özemirs und Rohths, die Merkels und die Gaucks. Es hat sehr wenig mit mir zu tun.
Es war übrigens der Fastnacht-Sonntag, den die Kanzelerin mit ihren Getreuen wählte um der Galerie die großen Worte mitzuteilen, in den Rosenmontag hinein.
Doch, ich mag Narren. Und Narr ist für mich ein postives Wort. Doch. Ganz leise singt Rio Reiser "König von Deutschland"
update: Ein großartiger Gastbeitrag auf SpOn von Helmut Däuble "Wir brauchen keinen Großprediger!" HA!
Kuldua ausm Beidl
21.02.2012 15:03:49Zum internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar, mein kostenloses eBook "Kuldua ausm Baidl" in meiner Muttersprache "Vännemarisch" erneut nachhaltig empfohlen in Wort und Schrift! pdf // , ePub // .mobi für den kindle // Hörbuch als gezippte mp3s

Kuldua ausm Baidl
Faschd iwwawiegend lyrische Texte uf Vännemarisch
114 Titel, 120 Seiten,
ElektroBuch (pdf 343MB /ePub 308 KB/ mobi_kindle / Hörbuch 25 MB 2010 )
Im Print berichtet der Südhessen Morgen am 20.03.2010
Elektronischer Beutel mit Mundart prall gefüllt
Auf der eBook-Plattform "scribd" auch für SmartPhones, iPhones, iPads und andere eBook-Reader verfügbar(mobile anklicken)
Download pdf // Download ePub // Download Hörbuch (gezippte mp3) // Download mobi für den kindle
Rechtzeitig zum Unesco-Welttag der Poesie 2010 ist die Aktualisierung meines "Dialekt-Gedichtbandes" fertig geworden. Die Dialekt-Texte, die nicht in Lieder von Uhne Ferz aufgegangen sind. In Drei Ausführungen: Als pdf-Datei wie gewohnt, (Download pdf), als ePub-Datei für die neuen eReader auf dem Markt (Links siehe im Kopf der Seite) (Download ePub) und als Hörbuch. (Download Hörbuch)
Ich behaupte einmal ganz frech, dass dies das erste Hörbuch im Viernheimer Dialekt ist und auch das erste ePub. Dialekt ist nicht tot, nicht unmodern, sondern quicklebendig und auch in den allerneusten Medien präsent. Die literarische Variante von "global denken, lokal handeln" und was ist lokaler als ein Dialekt,
, globaler als das WWW? Übrigens ist das Gedicht, das den 3 Platz beim beim 55. Mundartdichter Wettbewerb in Bockenheim 2007 gewonnen hat auch im Band enthalten. Und wie schrieb die Rhein-Pfalz dazu? "etwas kryptisch, erfrischend frech" Dies war jetzt das, was auf Büchern Klappentext heißt, oder muss ich noch den 2 Platz beim Literatur-Twitter in Wien erwähnen? Eigentlich nicht, aber es ist halt so Sitte.
Die Zusammenfassung in einem Gedichtband dient meiner und der Leser Zusammenfassung, dem Ordnugsprinzip, sind die Texte doch im Blog eigentlich bereits vertreten und längst sind literarische Blogs als Genre auf dem Weg der Anerkennung auch in der Wissenschaft (siehe Link der Uni Frankfurt auf dieses Blog), aber dennoch ist eine Zusammenfassung in einem "Band" ab und zu sinnvoll, auch wenn dieses Blog in die virtuelle Ewigkeit eingegangen ist, siehe die Langzeitarchivierung durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach.
Präsidenterles, Würde würde noch ein Mal.
17.02.2012 11:02:58Aus gegebenem Anlass hochgezogen vom 17.6.2010..
Ich habe noch nie begriffen, zu was wir einen Bundespräsidenten brauchen. Er ist ein Unterschriftsleister, wenn man das Grundgesetz so durchliest, er ernennt, ach lassen wird das. So eine Art ungeadelter König-Kaiser, er darf auch begnadigen. Aber wozu das alles? Das könnte man auch anders gestalten. Ich weiß nicht, was Herrn Köhler umgetrieben hat, vorzeitig den Beddel hinzuwerfen, es ist mir auch reichlich egal, wie er mir die ganzen letzten Jahre herzlich egal war. Ich kenne ihn ja nicht. Weihnachts- Neujahrs- und sonstige Ansprachen sind auch alle Schall und Rauch und ohne Belang, da ein Präsident politisch ja nichts bewegen kann, er hat immer gut labern. Und damit meine ich auch diese berühmte Weizäcker-Rede. Schall und Rauch.
Und dann faseln sie alle von Würde des Amtes. Welche Würde und weswegen? Allergnädigste Majestät? Würde. Im Grundgesetz gibt es zu Recht die Menschenwürde, sonst aber keine. Irgendwie kommt mir dieser ganze Politzirkus aus Akteuren und den Hofberichterstattern (andere kann ich immer weniger in den Gazetten erkennen) völlig abgehoben vor. Eine Schreibe und ein Getöne für die Öffentlichkeit und was sich wirklich abspielt wird schön im Hintergrund gehalten, sonst ist ja die Demokratie in Gefahr, wenn wir alle wirklich etwas wüssten. Auch so eine Scharlatanerie, das mit der Gefahr für die Demokratie, eine Leerhülse, hingeworfen vor die Staatsfeinde, wer auch immer das ist, damit sie ausrutschen mögen, sowas in der Art. Und die Grünen mitten drin mit dabei, bei diesem dämlichen Spielchen, scheinbar in den Ämtern so abgehoben geworden, wie der Rest auch. Dosenpfand Trittin und Opferverbraucherin Künast heulen wohl innerlich immer noch ihren Ministerpfosten hinterher. Und in den Landtagen freut man sich auch einmal berlinisch mitzumischen.
Ihren Höhepunkt finden diese Feierlichkeiten an Hohlwörtern, Hülsen und aufgeschwemmten Majestätsbefindlichkeiten, wenn ein Mensch zum Bundespräsidenten verklärt werden soll. Da wird im Vorfeld getrickst und getrackts und gewürdet, schon immer, seit Adenauer, da werden die Spielchen der Macht und der hohen Koalitionsbeschreckung kokett in die Hofberichterstattung mit eingebunden, unbescholtene Bürgermeister und andere als Wahlvolk in den Bund versammelt und dann wird ein BP gewählt, der uns allen danach wieder zu Recht vollkommen egal ist. In aller Regel müssen wir uns überlegen, wer das denn gerade ist.
Würde nennt man sowas.
Man könnte schallend lachen, wenn man nicht weinen müsste. Die Ehrenurkunden für die Bundesjugendspiele konnten nicht ausgehändigt werden, weil der Bundespräsident nicht im Amt war. Könnte es ein besseren Anschauungsunterricht für die schülernde Sportjugend geben, welche Possen da in Berlin ausgetragen werden? Immer, scheinbar?
Sagte ich schon, dass mir persönlich herzlich egal ist, wer denn die nächsten Jahre die Ehrenurkunden unterschreiben darf? Doch, ich hatte auch welche, von Lübke und Heinemann unterschrieben. Jedes Jahr hatte ich sowas und lachte damals schon über die Unterschrift, schön aufgdruckt... Ehre, Würde, Urkunde...
Ob ich jetzt auch so ein Staatsfeind bin? Würdeloser?
Bedeutendes
12.02.2012 20:54:51sich in den Ruinen der
Burgen rittert weiter
zu den Philosophen
die den Leib des Herrn
etcetera und das Abendland
in den Salons genau da
verteidigen jawoll Herr, äh
und dann küsstest Du
mich als ob und ich
suchte ein Bier
Eis bis'n Delta
10.02.2012 23:05:15
Dort dort
hinten lauern
die Schmeissfliegen
und Schnaken und und
Eintags auf dem
Heimweg in das Delta
und nein ich friere
nicht so wie damals
im Sommer als Du
sag nicht
Schlittschuhe
hüben und drüben
dem Delta entgegen
und Händchen halten
ich ziehe doch deswegen
keine Handschuhe aus
ganz dahinten im Eis
wir fließen
ich neine ich
unter dem Eis
ach der Schnee war
geschoben
sag nicht Vanille zu
mir
Rolling
08.02.2012 23:33:18Draußen tobt wie immer
der Krieg der Bleche
drei Autobahnen
kreuzen Neue
röhren böffen blaffen
die Bücher aus dem
Internet oder für die
Buchhandlung um die
Ecke oder im Hauptbahnhof
samt der Butter auf den
Fischen von den Kartoffeln
reden wir nicht und den
gefrorenen Himbeeren
es stört auch nicht länger
den Schlaf nur der
Wind steht verkehrt herum
diese Nacht und ich höre es
wie die Bahn und das ICE
warte nur balde
rieseln Kondensstreifen
aus den Löchern der
Malle di Jorka
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