Kategorie: Glossen
Dies ist das Archiv von eeMBee 2004 - 02/2012
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Versteigert ihn
22.01.2012 23:36:58Da die Bundesversammlung auch nur noch, äh, Bundespräsidenten, wählt wird diese abgeschafft. Das Amt, zu nix gut, außer zum Schwingen von Füllfederhaltern, wird versteigert, wie einst die Mobilfunk-Lizenzen. Ganz offiziell. Die Versteigerung leitet der Finanzminister des gerade Bundesrats-Vorsitzenden Ministerpräsidenten. Selbstverständlich erhält der Bundespräsident keine Anapage, wie Fastnachtsprinzen auch, nur mal so als Beispiel. Für das Schloss Bellevue ist Miete zu zahlen. Diese legt der deutsche Bundestag mit einfacher Mehrheit fest. Der Bundespräsident darf dafür Titel versteigern. Fürst, Baron, Graf etcetera, alles ohne jeglichen Rechte, aber was interessiert das den Boulevard. Die Bild-Zeitung wird zu kostenfreien Hofberichterstattung verpflichtet und ist angehalten den Rest des Boulevards entsprechend zu beteiligen. Hätten alle was davon. Wir Steuerzahler wären entlastet, die Klatscher hätten dauernd Stoff zum enthüllen und die Reichen und Mächtigen hätten Titel, Getöse und Skandalkram und sie wären beschäftigt. Müsste man nur noch über Hofknickse und sowas nachdenken. Ehrenjungfrauen(m/w) sind aber abgelehnt. Selbstverständlich kann es auch eine Präsidentin sein. Nur so am Rande. Das Thema wäre dann durch und die Wirtschaft würde blühen. Nein, erblich wäre das nicht, alle 5 Jahre wird versteigert und nur 2 mal darf man, es ist ja nicht alles schlecht, gell. Der gesteigerte Präsident, der darf dann auch ganz offiziell gesponort werden, gell und Urlaub machen mit wem und wo er will. Alles so easy. Endlich hätten wir dann auch ganz transparent unsere wahre Parallegesellschaft abgebildet. Nein, den Kanzler (m/w) wird weiter der deutsche Bundestag wählen und so weiter, keine Freiflüge für Abgeordnete, nein, aber der Präsidentenhof hätte was. Bauen wir nicht gerade ein Stadtschloss in Berlin? Genau. Und damit die Regierung nicht stört, verlegen wir die wieder nach Bonn. Quod erat demonstrantum 
(Das hatte ich so ähnlich schon öfter gepostet, ich finde es nur 'grad nicht)
Zweiter Feiertag
26.12.2011 09:49:53[update aus 2009]

Zweiter Feiertag nur. Das höre ich jetzt schon seit es mich gibt. Der 26.12. ist nur der 2. Feiertag. Selbst meine Cousins zu Ostern und Pfingsten sind keine 2. Feiertage, da der Festtag dort immer ein Sonntag ist. Ich bin nur der 2. Feiertag. Das kleine Schwarze hängt auf dem Balkon zum lüften, zu Mittag gibt's die Reste der letzten 2 Tage, alles hängt herum und selbst der Baum beginnt zu nadeln. Das hat mich schier zum Wahnsinn getrieben, bis mir die Erleuchtung kam.
Morgens in aller Frühe ist es über all ruhig, die Autobahnen summen weniger, alles schläft, nur der mikel wacht, der STILLE Morgen ist am 2. Feiertag, versteht Ihr? Am 2. Feiertag kann man ganz unhehre Dinge wieder tun, keiner verlangt, man solle feierlich oder gar GEMÜTLICH sein. (Was genoss ich die x.te Wiederholung der Hoppenstetts von Loriot.... ) Jeder darf tun und lassen was er will, bis auf die armen Würstchen im Dienstleistungsbereich.
Nur auf den Autobahnen spät wird es ungemütlich. Da wird zurückgerast. Weihnachten ist doch das Fest der Familie, da muss man sich doch besuchen und wenn es nur auf den endlosen Staus unserer Verkehrskriegsplätze wär, Mobilität ist alles, wir haben doch den mp3/4/dvd-Player on board. Ich frage mich immer wieder, wie viele Kleinkinder Weihnachten hassen werden, nur weil sie schon im Wickelalter beständig hunderte von Kilometern von Opa zur Oma fahren mussten.
Ich bin der 2. Feiertag, der eigentliche. Die Kinder spielen mit dem neuen Spielzeug, Papa auch, Mama erholt sich vom 10-Gänge-Menü und die älteren Kinder können endlich auch mal wieder, weil die Anwesenheitspflicht gelockert ist. Jeder kann endlich feiern, wie ihm der Sinn steht, was ersie denn unter Feiern versteht austoben, aber pssttt... veraten Sie's niemand, sonst wird auch das zur Tradition und alle müssen machen, was sie wollen, ob sie wollen oder nicht. Das ertragen die wenigsten. Glauben sie nicht, warum braucht sonst die Menschheit im Urlaub Animateure ?
Ich bin der Animateur-freieste Tag des Jahres, der zweite Feiertag. Ich überlasse den ganzen feierlichen Käse gerne dem 1. samt dem ach so heiligen Abend davor. Com'n babe, ich bin der 2. Feiertag, let's dance and shout and write.
Rosa glitzerndes Einhorn mit Öpve auf Blumenkübel #rgemöab
23.12.2011 21:41:58eine Tweihnachtsgeschichte
(wahrscheinlich nur für Twitterer verständlich, ich bitte die Andersgläubigen meiner Blogbesucher um Entschuldigung, aber es weihnachtet doch sehr)
Herr Hach saß auf dem einzigen Blumenkübel seines Ponyhofes, aß ein Mettbrötchen und streichelte sein rosa glitzerndes Einhorn unter der Öpve. Herr Hach war verliebt. "#hach", seufzte er. "#hachhachhach". Herr Hach hatte deutlich die 40 überschritten, wog bei einer Körpergröße von 192 cm 102 Kilogramm, fast ohne Fettgewebe, führte seinen Hof als Diplom-Landwirt effizient vollökonomisch mit reinstem Bio, fuhr eine 1300 Hayabusa und pflegte in früheren Jahren zu Boxen, als Amateur, fast wäre er einmal rheinhessischer Vizemeister geworden. In eine Großbauernfamilie geboren, die bereits zu Karl des Großen Zeiten Freie waren und hier siedelten. "#hachhachhach" sang er und hüpfte auf einem Bein. Herr Hach war verliebt. Irrsinnig verliebt, nicht nur in eine Frau, nicht in einen Mann oder Mischformen davon. Er war in seine Timeline verliebt. Einer dieser streng blickenden Heroen seiner PR-Agentur hatte ihn überzeugt, für seinen Betrieb die Kunden mit Social Web zu beglücken. Transmedia Story Telling zu Ponyhof, Bio-Hand-Käse, Bio-Metzgerei samt dazugehörigem Vieh, Bio-Riesling, den nachhaltigen Pferdeboxen und Vollwertkarotten. Er bloggte also, zog das Ganze zu Facebook, managte die Fanpage und blieb am Ball, er war so gut, dass er bald auf den Präsis (er hatte die spezielle Beratersprech nach 5 Minuten schon verinnerlicht) der meinungsführenden Consulatanten im Ranking der landwirtschaftlichen SocialMedia Betriebe weit oben stand, er hatte sogar die ländlichen Schlosshoteliers von den Plätzen verdrängt, die Apfelweinschäfer und die PR-getrieben fastenesoterischen Saftläden und die nachbarlichen Weininstallateure sowieso. Herr Hach hatte es voll 'drauf, bis man ihn auch auf Twitter trieb, wo er als @biohach phänomenal einstieg. Der erste Tweet hieß:
@biohach Ich besitze einen Bio-Hof / Ponyhof und empfehle als Erstes mein täglich frisches Bio-Mett zum Vollkornbrötchen aus 100% Bioroggen
So vielen Schlüsselwörtern konnten die wiedervereinigten deutschen Twitter-Timelines nicht widerstehen. Eine ReTweet-Orgie setzte ein und innerhalb von 2 Stunden hatte fast 10000 Follower. Er war sofort der Star der Twitter-Konsuler und nur die neidischen Berliner Großtwitterer vermissten die Postprivacy, denn Herr Hach gab keinerlei Privates von sich, folgte brav allen und lies sich auch liebevolle necken, ob er denn auch ein rosa glitzerndes weißes Einhorn hätte und nahm auch an den #bsf (Bauer sucht Frau) Disputen teil, aber als es ihm herausrutschte, dass er auch wieder ledig sei, aber nicht unbedingt suchte, stiegen die Direktnachrichten an ihn von weiblichen Tweeties ins unermessliche. Er beantwortete alle ganz höflich, aber distanziert, obwohl er so manches Mal stark in Versuchung kam. Alles war nur geschäftlich. Die #blumenkübel-Aktion vertrat er führend mit und auch #zensursula hatte er im Visier, beteiligte sich an fast jeder Online-Petition, nur die FAV-Szene betrat er nie, sie schien ihm dann doch zu pubertär.
Die PR-Agentur schlug eine ganz neue Strategie vor. Eine bekannte Künstlerin aus dem nahen Oppenheim gestaltete eine Holzskulptur "Rosa glitzerndes Einhorn mit Öpve auf Blumenkübel #rgemöab". Die deutschen Twitter-Timelines überschlugen sich, die Tweets mit #hashtag #rgemöab bretterten im Sekundentakt durch die Server in Frisco, natürlich hatte er die #trendingtopics sogar weltweit erobert, es begann ein Twittertourismus in den verschlafenen Ort am Rhein zwischen Worms und Mainz. Sogar Abordnungen aus USA und russischen Twitterdissidenten tourten zum Hof, das Mett war täglich bereits um 7:00 von der Frühschicht-Timeline aufgekauft und weil das Kunstwerk ein Kunstwerk war und keine PR-Aktion, musste die Künstlerin sehr oft vor Ort weilen, Erklärungen abgeben, die Kunst-Presse befriedigen, die auch einmal Web 2.0 gehypt sein wollte, von den Konsulanten-Heerscharen, die sich auch einmal in Kunst suhlen wollten, statt in Gadgets für Apfelfernmeldegeräte, nicht zu reden, es wurde oft spät abends und so hatte sie im neu entstehenden Gästetrakt für das Wohnen auf dem "Einhornhof" ein behelfsmäßiges Atelier samt Schlafgelegenheit und Bad. Herr Hach brachte ihr auch zunächst ganz geschäftlich das Twittern bei, nachdem er ihr ein Blog für ihr Daily Painting auf seinem Server installiert hatte, aber als die Tag kürzer wurden und Herr Hach das #hachen in allen Varianten lehrte, da funkte es.
Heute Morgen, als Herr Hach für den letzten Rest Mett Eigenbedarf für das gemeinsame Frühstück geltend machte, bei seinem demokratisch-gewerkschaftlich einwandfreien Gesinde sang er erstmals das große #hachhachhach. Schon nach der dritten gemeinsamen Hachnacht plante man das Atelier größer und nicht mehr behelfsmäßig und die Schlafgelegenheit wurde ins Haupthaus verlegt. Herr Hach war irrsinnig verliebt und diese Liebe wollte er seiner Timeline zurückgeben.
Also saß er auf dem Blumenkübel und hatte DIE Idee! Er würde sich ein weißes Kostüm schneidern lassen, mit rosa glitzerndem Tand und eine grüne Einhorn Zipfelmütze. Und wer auch immer im Twitterland zur Weihnachtszeit per Plancast eine Tweihnachtsmarkt plante und ihn einlud, wollte er Bio-Riesling-Glühwein kostenlos ausschenken und Mettbrötchen an die Hungernden verteilen, und wenn er noch etwas übrig hätte, in seinem rosa glitzernden Tweihnachstkarren einfach die Tweeties in den Tweihnachtsorten aufsuchen, er kannte ja ggfs die Geodaten aus den Bios seiner Timeline und sein Android hatte ja GPS.
So rauscht Herr Hach auch heute noch durch die Lande, natürlich begleitet #hach und wenn es nachher noch klingelt oder morgen bis in den späten Nachmittag, liebe Timeline, sehr verehrten Damen und Herren Twitter, dann ist es Herr #hach.
Kokolores
01.11.2011 19:13:15
Während der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, begegnungsreich wie selten, hatte ich eine Begegnung der besonderen Art. Wibke Ladewig, mir bekannt als @sinnundverstand schenkte mir einen Ansteck-Button mit der Aufschrift "Kokolores". Ich durfte ihn mir sogar aussuchen, es gab auch noch einen anderen Anstecker, aber dessen Inhalt habe ich vergessen, so sehr hatte mich von der ersten Sekunde an, der Kokolores in den Bann gezogen. Das ist doch Kokolores, oder? Der Duden sagt es würde bedeuten: Unsinn, Unfug, Getue, Aufheben. Hhm. Entschuldigung Duden ben Konrad. Das ist doch viel mehr. Klar hat das zunächst einen negativen Touch, das ist doch Kokolores, wie der norddeutsche Bildungsbürger zum Rosenmontagszug sagt, oder zum siebten Bier beim Twabendessen. Dieser BB würde auch zu mir sagen, wenn ich ein eBook zu Amazon hochjage, sei kein Narr. Genau, das ist doch Kokolores. Und wenn ich dann erwidere, dass ich gerne einmal Narr bin? So närrisch über den Zeitenlauf, der gerade katastrophiert, so närrisch drüber laut zu lachbrüllen, verschämt zu kichern und ihm meine ganze Lebenslust entgegen schreie, auch wenn das wie ein Blues daher kommt. Komm wir machen Kokolores. Klingt gut, oder, in seiner hinterfotzigen Ernsthaftigkeit? Ein dunkelgrüner Button mit den Worten Kokolores und wortweide.de. Wortweide, die Webseite mit dem Zeppelin, direkt vom Ulmer Münster gestartet, so scheint es, dort wo die Worte auf der Startseite Ballon spielen, von Wort Agenten zum spielen gebracht, von Wortpaten gehütet. Ich bin ein sehr schlechter Agent dort, ich verbrauche fast meine ganzen Worte für meine Geschichten und Gedichte, aber den Zeppelin über den Worten aus Ulm, wer weiß, vielleicht kommt auch einmal ein Ravensburger geflogen, den schaue ich gerne wolken. Und dann war auch der Messerummel leichter zu ertragen, der große, nicht der kleine, liebenswert verrasselte. Mit stolz geschwellter Brust, den Button am Kragen, durchstreifte ich die Hallen, vorbei am charmant sinnentleerten Tiefgang erleuchtenden Willemsen und strahlte innerlich: Kokolores und verstand ihn deshalb auch ein wenig, nur ein wenig. Kokolores schrieb mein Button dem Lobo zu winkend, der wandelnden Litfasssäule, nur mit sich selbst darauf, den König der Intellektigkeit gebend und verstand ihn schon ein wenig mehr. An all den Literatürern , den Wichtigern und den Lichtlein wie mir und der Button strahlte Kokolores aus. Selbst der selbst ermannte Kandesbunzlerkandidat einer einst mächtigen Arbeiter-Partei ward der Kokolores zu teil, man konnte es später im Spiegel erschmidten. Alles war Kokolores und leicht, pardon, es war easy, wie der Kokoloreser sagt. Ein Wort zieht um die Welt. Ko-Ko-Lores, ein Wort das eines Liedes bedarf. Vielleicht schreibe ich es einmal, falls man es mir überlässt, dort auf der Wortweide. Falls jemand fragt: Nein ich weiß nicht, woher es kommt, das Wort, niemand weiß das. Es ist das letzte, großkokolorische Geheimnis. Das ist doch Kokolores, gell?
Gewidment all denen, die mit @sinnundverstand Firlefanz zu Kokolores trugen, zwischen all die Deckel der Buchen.
Die Kürbisreformation am Weltspartag, hallo, halle Ween
28.10.2011 21:38:21Also, das mit den Kirchen ist heute nicht mehr so der Reißer, längst sind die Banken unsere Kathetralen und die sind im Augenblick sehr der Reformen bedürftigt. Also heute ist Weltspartag und übermorgen Halloween und Reformationstag. Wäre es in einem MassenSynergieCorporateDingsBums nicht sinnvoll 95 Thesen auf BuzzWordDenglish in Kürbisse zu schnitzen und an die Banktüren, hhm nageln wird nicht gehen, kleben, dübeln, tackern? Und dann machen wir Reichstägchen in Speyer und Worms und Protestantieren und Reformatieren, nein wir occupyen. Wir hämmern den Bankstern 95 Thesen in die Kürbisse, meintewegen auch in Melonen oder Zuckerrüben und dann suppen wir das fair. Wir sind nämlich auch die Ablässe leid, die uns die Tetzels der Aufsichtsräte aus den öffentlichen Haushalten leiern. Was übrigens auch für VersicherungsAllianzen gilt, die sich gebärden, wie einst die Päpste, gell. Aber das wird hart mit den Thesen. 95 Stück. Schnitzen. Meine Fresse. 95 Kürbisse. Wir werden die Geister rufen müssen, uns verkleiden, uns zu begleiten. 95 Thesen zur Occupy-Reformation der Ablass-Bankster. Im Püssness-Gewande werden wir umherkreischen: "Trick or Treat " und reform-bankologische Diskurse führen, bis der Taler wieder wandert. Möge die Nacht mit uns sein. Hallo, halle Ween.
Blau, so blau am Rhein
09.06.2011 21:21:26
Eine herrliche Radtour liegt hinter mir. Das Mittelrheintal von Bingen bis Koblenz, wo ich gerade im Schiffchen vor mir hin blogge. Ich habe ein durchaus gespaltenes Verhältnis zu dieser Stadt und ihrer preußischen Geschichte, die ihr aufgezwungen wurde, ich weiß, wie Köln auch. Aber wenn man sich auf sie einlässt hat sie was, doch. Confluentes. Doch. Die Rhein-Mosel Promenade, durch die aktuelle BuGa aufgepeppt. Einfach in der Sonne an der Mosel sitzen. Doch, aber. Das deutsche Eck, dieses martialische Kaiser-Willem-Gerät, ist schon sehr monumental und in 850 Jahren mag man dem etwas bgewinnen und doch ist man ob der Größe fasziniert.
Kann mir aber irgendwer erzählen, was VW reitet exakt gegenüber diesem Denk-mal deutschtümelter Schlachten-Hypris eine PR-Geschichte für einen der vielen Golf-Typen aufzubauen und das "Think blue" nenen? Nein, ich will jetzt nix über Werbetexter und ihre Agenturen umherheulen, noch in das "ach das Denglish" einstimmen. Aber eine geschichtlich nicht unführerhaft belastete Firma wie die Volkswagler aus Wolfsburg sind an dieser Stelle derartig schmerzbefreit, dass es weht tut. "Think blue" als Schlagzeile am deutschen Eck. Das ist so seltsam, dass ich nach dem ersten Unverständnis hellauf lachte. Auf dem Bild dort oben hat die HDR pro App für den Androiden das schön zusammen gefasst. Nein, wir wollen nicht unseren alten Kaiser Willem wieder ham, noch die Wacht am Rhein, aber könnte es ab und an auch intelligente Werbung geben, für die man sich nicht fremd schämen muss? PR-Agenturen, die wenigstens für 2 Cent geschichtsbewusst agieren, aber eigntlich ist der Witz doch gut, oder? "Think blue" am deutschen Eck.
Die Mosel hat schon viel Wasser hinter dem Lahnzufluss in den Rhein dazu gegeben. Vielleicht hilft die französische Quelle des Flusses irgendwann doch. So blau, so blau, nein die Donau ist so weit, Leute, das mit dem "Think blue" in Ingolstadt, das hat was, in Passau, und dann in Wien. Aber doch nicht in Koblenz. Ansonsten ist es am Rhein schön. Sehr schön, wusste Heine schon. Ich mag das, die gebrochene Romantik in mir. Ich weiß schon, es ist bedeutend! ;-))
Asche Mittwoch, asche
09.03.2011 00:10:26Wir können nicht in Sack und Asche gehen. Möglicherweise würden wir irgendwo noch Sackleinen finden, um Büßergewänder bei Lagerwiese fertigen lassen zu können, aber es gibt im gemeinen Haushalt schon lange keine Asche , wir verbrennen keine unmetapher Kohle mehr, zu Hause wohlgemerkt oder Holz, dem Weg entzogen. Den Menschen auf dem Lande, die im Walde hacken, äxten, sägen, schneiden, seien das Aus genommen. Aber im gewöhnlichen Haushalt, der sich im ARD-Modus der es_hackt zur Volxsmusik zerschandelt, dort gibt es keine Säcke oder Asche mehr. Die schleichende Entwertung des Mittwoch zum Tag der fehlenden Aschenbecher in den Zelten der rauchlosen PolitDerwische, die uns die alte Fasnacht tanzen und Funken zünden, wir merken sie nicht, müssen wir doch um die Öle trauern, den Despoten entrissen oder Altkanzler begast. In den Zeiten, als immer noch das Erdöl fließt, das Gas durch Peipen leint, gibt es keine Asche mehr zum Häupter vor Glatteis zu bestreuen. Säcke hauen wir in, sonst nichts. Und weil wir nicht mehr, nie mehr der Asche auf dem Haupte folgen werden wollen sollen, weil wir hoch erhobenen Hauptes den Stürmen trotzen wollen hat uns der Herr, die Herrin, der/die/das Wesen, das über die Annahme von besackten und beaschten und so weiter zu Buche führt, hat er uns die politischen Aschermittwoche aller teutschen Parteien bescheret, damit wir demütig werden sollen, uns die Ohren verstopfen und uns das Fürchten vor dümmlichen Parolen nicht verloren ginge, wie einst das große Verschwinden der Säcke und deren Asche. Mittwoch ist es nach Fass-Nacht, beuget die Knie zur Andacht des gögögö. äh Geschwätzes. Wo ist der Sack? Wer ascht? Öl ist das Ding, Öl, ye know und erneuert Euch, samt euren Energien, E heißt die Asche und 10, 17, 18? die Säcke, trescht sie, drescht sie trasht sie. Der Mittwoch der Ascher polit Tick
Tatort im Kinderzimmer bei den armen Leuten früher
26.12.2010 20:28:28“Sei ein Engel und spinn mir ein Bier”. “Sag noch einmal -sei ein Engel- zu mir, EINMAL und ich reiß’ auch noch die Wurzel Deines Einhorns aus deinem Weichhirn, ich BIN ein Engel.” “Engel gibt es sowenig wie Einhörener, das wussten schon meine Vorfahren, die Drachenältesten.” “Gebt Ruhe, wie soll ich die Hölle sonst heizen? Spei weiter Feuer, ich bezahl dich gut, Du hattest heute schon 34 Trolle.” “Elfenmännchen, ich brauch ein Elfenmännchen.” “Ruhe im Puff, Papa kommt.”
“.....und so sang der Engelschor seine Weisen in das Halleluja der hohen Tannen, bis auch der letzte Schnee von den Tannen gefallen war und alle kleinen Kinder sich auf die Ostern freuen konnten.”
“Nacht Kinder, so brav, brav. Vorgelesen die ältesten. Gut’s Nächtle, träumet süß”
“Hex, hex, alle Geister, Tatort erscheine” “Leiser, Drache, leiser, wo kommt er her?” “Draußen, von Duisburg tönt es her.” “Danke, Tante Elis, für den Mini-TV, danke, Elisabeth.”
Ach, die Verdrossenen
20.10.2010 11:15:15In ihren Redaktionsstuben sitzen Menschen, die keine Zeit haben, wenigstens nicht so viel, dass sie Zeit hätten, einmal von selbst die Nase vor die Tür zu spazieren. So scheint es wenigstens. Investigativ nannten sie das früher. Hat keiner mehr Geld dafür und die wahren Förderer der Gazetten und Fernsehstaionen samt anhängenden Radiodudler, die Agenturen und PR-Fuzzis samt sie dirigierenden Lobbie-Drangsalierer und zynisch-brutalen Spindoktoren haben anderes im Sinn, irgend etwas zu verkaufen, Ideen, Kühlschränke, Atombomben, Solaranlagen, Unterhosen, Politstars aus Uradelsgründen. Also werden Meldungen lanciert, Themen forciert, ein bisschen gelogen, ein wenig hin gebogen, so in der großen Politik und wir alle folgen wie die Lemminge diesem Zug von Thema zu Thema. Beispiele? Schweinegrippe, Loveparade, Tsunamis, Regenwald. Alles vergessen. Gerade wird ja wieder mit dem Rassismus gespielt, das zog schon immer, wenn man von anderen Dingen ablenken wollte, Hinweise für den Mob wen man mal ein wenig lynchen könnte. Dabei gibt es tausende von Kommunalpolitikern, Landtagsabgeordneten und andere, die sich aufreiben, doch, die gibt es. Kein Mensch kümmert sich um sie, will etwas von ihnen, ihre Veranstaltungen werden so gut wie nie besucht, es sei denn von der eigenen Klientel. Kein Mensch dankt es ihnen, ihre Meinung ist im öffentlichen Kontext weder erwünscht noch gefragt, da seien die Meinungsführer vor. Sie werden verschwiegen, wenn sie nicht mit den Lemmingen ziehen und sich schrill auch zu diesen Themen äußern. Sie sind dessen so verdrossen, wie ihre Wähler angeblich von ihnen. Ich schätze, irgendwann können kommunale Parlamente nicht mehr besetzt werden, aus Mangel an Kandidaten, durch Parteien, die zu wenig Mitglieder haben.(Ich drücke mich gerade auch an einer solchen Kandidatur vorbei, mit für mich guten Gründen, aber die haben wir wohl alle.) Und so werden wir irgendwann ganz von der PR, der Lobby, den Industrieverbänden und der Werbung regiert werden, es macht ja sonst keiner, nicht wahr. Alles andere gefährdet sowieso die Demokratie. Ja, ja, wir Verdrossenen werden dann immer verdrossener und auf die Straße gehen. Doch, das werden wir, um von Politik- und Berufs- verdrossenen Polizisten ein bisschen Wasser gewerft werden.
Dafür brauchen wir dann ein Leistungsschutzrecht für die Springers, Bertelsmanns, die Fazler samt Wazler und die Haas-Gruppen, wem auch sonst noch, damit wir schön weiter wie die Lemminge unsere Verdrossenheit, nicht wahr, pflegen können. Wir wollen es ja nicht anders. Keine Sorgen, solche blödsinnigen Glossen wie die hier wird es auch bald nicht mehr geben. Doch, das Internet wird wieder verschwinden oder in den Spindoktoren-Apps aufgehen. Dieses Geblogge, Getweete und die Kopftücher, den bösen Google nicht vergessen sind ja die wahren Feinde der Demokratie. Venceremos!
Feuchte Träume.. oh gods of publishing
06.10.2010 00:04:31Die fest angestellten Autoren der 3 deutschen Groß-Verlage, die doch letztlich alle zum Springer-Bertelsmann-Kombinat gehören, das wiederum der Allianz und Microsoft gehört, streiken seit Wochen, weil auch das letzte selbst verantwortete Publishing-Projekt, Print, ye know, im siebten Jahr, aus den Tarifverträgen gestrichen werden soll. Da ver.di mit der IG Metall zwangsfusioniert ist, sind auch genügend Streikkassen vorhanden. Um die Aktionäre nicht verhungern zu lassen, mit "NachSteuern-Gewinnen" unter 34%, ist Self-Publishing der Renner. Schließlich ist das freie Publizieren schon lange verboten. Auf den Bahamas steht auf Bloggen sogar die Todesstrafe. Wobei dies natürlich Unfug ist. Es gibt keine Blogs mehr, wie auch kein Internet, in das man schreiben könnte. Nur noch kaufen kann man. Also stehen in den ansonsten längst leer geräumten Buchhandlungen kleine Rechner mit DOS 2.0 und Wordstar 1, bereit zum eintippen, gegen Gebühr, selbstverständlich. Scharen von Kunden warten gedulig, um auch autoren zu dürfen, 2 Cent pro Zeichen, bei freien Bewusstseins-Drogen samt 1 Becher Mohntee /Stunde. WeinSecco-Bier gegen Aufpreis vorhanden. Und dann, und dann zischen die Drucker und Self-Publisher verlässt mit einem Buch, SEINEM Buch, instant, die Bücherei. "Books are back" wird SpOn titeln und kleine Shortlists über die Messen tauen. Oh ihr Götter des publishing, Träume, so feucht...
Förderation
03.10.2010 09:29:13..deputationshauptschluss. Jaja, da fing das an. Da verteilte Napoleon die Welt jenseits des Rhine neu. Und zwei Länder fielen seiner Gier zum Opfer. Kurmainz und Kurpfalz. Zwei KURFÜRSTENTÜMER. Sie fehlen in der Liste der Bundesländer, sie liegen in den komischen Artefakten „Rheinland-Pfalz" oder „Baden-Württemberg", das sollen Länder sein, das sind seltsame Konstrukte, die dieser Scheiß- Obernazi Adolf auch noch zu allen anderen Schandtaten mit zu verantworten hat, weil er diesen Krieg begann. Keiner kennt sie mehr. Die „alten" Bundesländer haben sich erst letzthin an den „neuen" Bundesländern verschluckt und werden noch eine Weile rülpsen müssen, bis das alles bezahlt ist und reingemacht. Rein füssiologisch müsste aber etwas passieren, denn es ist ungerecht, diese alten deutschen Länder immer und ewig als „neu" zu bezeichnen. Wir die Unterzeichnern fordern daher 2 „ganz neue" Bundesländer zu etablieren. Kurmainz und Kurpfalz. Keine Sorge der Fürsterzbischof von Mainz begehrt nicht mehr das Amt des Kanzlers, die Meenzer werden schon einen finden, der das demokratisch macht und die zwei „ganz neuen" Länder ( wir wollen doch auch nicht mehr das Elsass deswegen annektieren oder nach Osten expandieren, gelle, nur um mal wieder an neue Länder zu kommen) wollen auch nicht wieder im Frankfurter Römer Königs wählen. Wir wollen einfach zwei ganz normale Bundesländer werden. Der Rest Rheinland-Pfalz fusioniert mit dem Saarland, damit der La Fontäne was tun bekommt, die Schwaben haben eh mit den Badenser genug zu tun. Und den Bayern sollte endlich mal jemand klar machen, dass die Wittelsbacher Rauten viel mehr zur Kurpfalz passen, aber die CSU wird das dann schon noch merken, bevor sie das Königreich ausruft. Und damit das klar ist : Die Hauptstadt der Kurpfalz ist seit 16 Hundert ungrad Mannheim. Auch wenn es viele Heidelberger nicht begreifen wollen. Xavier Naidoo schreibt bereits an einer Hymne. Carl Benz kommt drin vor ( wir werden den Schwaben was scheißen mit dem Daimler, der Benz hat das Auto erfunden, gell ) der Freiherr von Drais mit seinen Fahrrad und der Lanz mit seinem Traktor, alles hier erfunden worden, gell. Wir werden zur Durchsetzung der förderativen Ansprüche uns notfalls ( NOTFALLS nur ) mit den Genossen der Initiative „Preußen in den Bundesrat" verbünden und den Neckar ab Ladenburg für Schwäne und Schwaben sperren. Wir denken in Nordrhein-Westfalen rumort es ebenso, Köln hat Ansprüche angemeldet und.....
Ich liebe meinen Schwanz
20.09.2010 22:31:36Mein Schwanz wedelt.
Das sollte doch eigentlich reichen. Jede Facette des Lebens lässt sich mit dem Schwanz ausdrücken. Die Feinheiten des eleganten Geläufe genauso wie die Niederungen der Straßenpfützen. Alles lässt sich mit dem Schwanz ausdrücken. Liebe, Geilheit, gereiztes hängen lassen, Freude, alle Zertretungen des Gemüts. Ich liebe meinen Schwanz. Er ist die Schnittstelle zu allen Wesenheiten, die Verbindung zum Kosmos der Verständigung. Und was soll ich?
Sprechen.
Mit dem Kehlkopf schwingen, statt dem Schwanz. In allen Filmen lassen sie mich sprechen, sogar ernsthafte Autoren statten ihre Autos und sogar langweilige Bücher mit diesen seltsamen Schwingungsmachern aus. Alles spricht und ich im Film auch, dabei sagt mein Schwanz alles. Warum lasst ihr mich nicht Hund sein, warum soll ich sprechen? Mein Schwanz gymnastiert mich ins Elysium, mein Schwanz, nur mein Schwanz, was geht mich Eure Kehlkopfgeilheit an, ich bin Hund, will nichts weiter sein. Lasst die Autos und die Bücher sprechen, ich wedle-
mit dem Schwanz.
Aus 2002, denke ich, weil der Herr Schreiberpeter so was Nettes hier geschrieben hat.
Personalfresser
10.09.2010 17:32:16Wie jedes Jahr machen die Mitarbeiter der Abteilung "Personalfesser" aus der Hölle 4 Divison, zusammen mit den Controllern aus der Höllenholding gemeinsam Urlaub in Maria Einsiedeln. Sie beten dort zusammen mit Engeln der "Seelenbeschaffung in Pinten und Kneipen" von "Himmelsvernetzung II" und den Schutzengeln aus dem Hierachiepool der Betschwesternbegattung, um die sofortige Wiedervereinigung des Paradieses. Wie immer bemerkt die hohe Führung weder den Beschiss noch das revoltiernde Anliegen. Wahrscheinlich verschwindet so was, wie alle Gebete und Vorschläge in den tiefen Ordnern der Enterprise, wo selbst Spok sie nicht findet. Die After-Church-Partys im Kanton sind allerdings legendär bis subtotal, vor allem wenn die Schutzengel bei den Teufeln die Sau rauslassen, man kennt sich ja seit Äonen. Der Höllenfürst ( dem so was ja nie entgeht ) erwägt seit 274 Jahren eine formale Beschwerde beim intergalaktischen Rat, aber ER schläft eh nur, wie die Tabellen protzen.....
(aus der Reihe: "Zu Schade eigentlich", veröffentlich zuerst auf einer längst untergegangenen Literaturseite)
Karzuso der Bewahrer
09.09.2010 20:54:03....wütete Prinz Haksim, den manche hier sich nicht verblödeten den Lindgrünen zu nennen, was konnte er dafür, dass sein Vater "Karzuso der Bewahrer" so gerne Lindbandwurmgras mähte, um es den Hummeln zum Fraße vorzuklopfen, Stock für Stock.
"Es liegt auf der Hand dass die Alpendrachen dem Tourismus geopfert werden, nur weil einer mal einem Lektor eines unbedeutenden Klagenfurter Verlages die Zehennägel abgeleckt hatte, mit heißer Zunge, ich geb's ja zu, aber es war ja deutschsprachiger Tag in Kärnten, oder wo floss der Bachmann doch gleich?", weiter kam der Prinz nicht, weil das Saalfräulein die Webcam via http://alpen.hub.schraub.at einschaltete und er die Stimme seiner Schwester hörte: "Dieses Arschloch von Prinzenbruder säuselt im Weissbierkeller wieder von Drachenschonung, während ich mir hier den Arsch aufreiße, oh, das gelbe Internetlicht ist ja an, während ich mich hier in der Nachfolge der Drachenjägerin von 'darc betätige und diesen widerwärtig-brummenden Hubschrauber sowjetischer Bauart in den patriotischen Nahkampf fliege um die letzten Vertreter der Gattung "fesche-Wadln-schwingende Bergwachter" aus den Fängen dieser literaturfressenden Ungeheuer zu retten." Sie konnte kaum sehen vor Tränenscheue, weil sie an einen bestimmten Bergdoktor aus Santa Monica dachte, der gerade aus St. Peter von Oberschwester Traudel hierher versetzt wurde, so nah sah sich schon seinen Dankesküssen, als sie ihn sah, diese Hilfsdiätassistentin küssend, vor dem garndosenfüllenden Panronama überhalb der Villachen. Im Sturz flog sie, die Raketen fest umnadelt, als ein heilvoller Unschlag sie in habsburgischer Tradition et tu felix Austria nube.........
Pseudoreligiöses
05.09.2010 11:52:19Nur ein kleiner Hinweis, ein Gedanken winden, ein glossen zur tabulosen Debatte der Kandesbunzlerin...
Ich denke, all das Geschwafel über Migration, Integration, Leitkultur und all die anderen Hilflosigkeiten, hängen eng mit unserer säkularen Gesellschaft zusammen, dem kultischen schlechthin, der Religion.
Ein überwiegender Teil der Menschen hier hat mit den „alten“ Vorgaben der einst mächtigen Kirchen nichts mehr am Hut, hat sie sich abgeschminkt, bleibt fern oder ist ausgetreten wie ich, war nie Teil davon, wie der Osten mehrheitlich.
Ich spreche vom Muff dieser Institutionen, der Spießigkeit ihrer Erscheinungsformen, ihren eifersüchtigen Göttern, die bis ins Detail, gerade im sexuellen Bereich alles deuten und beherrschen wollten, sich gegenseitig abgrenzten, gegen andere Sekten aufhetzen, und dazu rechne ich inzwischen sowohl die evangelische wie auch die katholische Kirche in der BRD. Das alles hat man in weiten Teilen abgelegt, oder glaubt jemand ernsthaft, die Mehrheit selbst katholischer Kirchgänger hält sich tatsächlich an die perversen Verbote von Pille und Kondomen? Da können sich die Hassprediger in den „kath. Netzen“ oder die selbst ernannten bigotten katholischen Blogs noch so abgeifern (nein, keine Links für diese Szene), wir leben in einer säkularen Welt, die sich langsam aber sicher beginnt, eigene Werte zu schaffen, alte zu integrieren, neue auszuprobieren und das hat alles zunächst nichts mit Atheismus zu tun, sondern mit dem frei schaufeln, emanzipieren, Kopf lüften.
Ich will auch niemanden seinen Glauben vermiesen,
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